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Pelzfarmverbot: Jetzt an Bundestagsabgeordneten schreiben!

© Jo-Anne McArthur / We Animals

Bereits im Juli 2015 beschloss der Bundesrat mehrheitlich den Gesetzesentwurf für ein Pelzfarmverbot, um die unnötige Tötung von Tieren für die Pelzproduktion gesetzlich zu unterbinden. Leider blockieren jetzt einige Politiker der CDU und CSU im Bundestag das Gesetzesvorhaben und das geplante Verbot droht, hinter verschlossenen Türen zu verschwinden und nicht umgesetzt zu werden. Dabei sprechen sich nach einer Umfrage von dieser Woche ganze 80 Prozent der Deutschen für das Verbot von Pelzfarmen aus!

Pelzfarmverbot jetzt!

Fordern wir von den Politikern ein, die Interessen der Wähler vertreten, denn die Bürger möchten das Leid der Nerze auf den Farmen beenden! In Deutschland existieren noch acht Nerzfarmen und die Tiere werden noch solange leiden müssen, bis die Pelzfarmen endlich verboten sind! Wenn die CDU den Tierschutz ernst nimmt, bleiben zukünftig etwa 100.000 Nerzen in Deutschland pro Jahr ein Leben in Gefangenschaft und ein qualvoller Tod durch Vergasung erspart.

Die Tiere brauchen unsere Hilfe: Schreibt eurem Bundestagsabgeordneten

Deutschland ist in hunderte Wahlkreise aufgeteilt, jeder von uns hat vor Ort einen direkten Ansprechpartner der CDU oder CSU, welcher unsere Interessen dann im Bundestag vertreten sollte. Über diesen Link könnt ihr über 3 Klicks und die Angabe eurer Postleitzahl in weniger als einer Minute den Namen und die E-Mail-Adresse des für euch zuständigen Abgeordneten ermitteln und ihn per Mail direkt kontaktieren. Wir fordern von der Politik eine deutlich kürzere Übergangsfrist als die bisher geplanten 10 Jahre, denn die grausamen Pelzfarmen müssen so schnell wie möglich geschlossen werden!

Protest artikulieren

Am wirksamstem sind natürlich immer individuelle Statements, aber wer möchte, kann auch gerne diesen Text an seinen Landkreisabgeordneten schicken:

Sehr geehrter Herr ____,

dem Bundestag wurde ein Gesetzesantrag für ein Verbot der Pelztierhaltung und -tötung zum Zweck der Pelzgewinnung zugeleitet (BR-Drucksache 217/15). Mit Enttäuschung habe ich erfahren, dass ein Gesetzentwurf immer noch nicht offiziell im Bundestag beraten wurde und eine Abstimmung in diesem wichtigen Tierschutzvorhaben aussteht. Bitte setzen Sie sich als Abgeordneter im Bundestag dafür ein, dass es schnell zu einer positiven Einigung über den Gesetzesentwurf kommt.

Ich möchte alle Mitglieder Ihrer Partei bitten, dem Gesetzesentwurf zuzustimmen und hierbei ein schnelles Verbot der Pelztierhaltung im Tierschutzgesetz bis 2018 zu befürworten. Bereits seit 2011 weigern sich die Betreiber der Nerzfarmen, die geltenden Mindestanforderungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung für Pelztiere umzusetzen, obwohl bereits eine Übergangsfrist von fünf Jahren gewährt wurde.

Die Zucht und Tötung von Tieren allein zur Pelzgewinnung ist im 21. Jahrhundert zudem nicht mit dem Staatsziel Tierschutz vereinbar. Angesichts hervorragender Alternativen besteht kein vernünftiger Grund, Tieren für ein modisches Luxus-Accessoire wie Pelz derartige Leiden zuzufügen. Etwa 80% der deutschen Wählerinnen und Wähler wünschen sich seit langem ein Pelzfarmverbot, wie es in Österreich, Großbritannien und den Niederlanden von den Parlamenten bereits beschlossen wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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