Aktiv sein

Mitgefühl wählen – wenn Tiere eine Stimme hätten….

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist,
es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt!
(Die Ärzte: Deine Schuld)

Wenn diesen Monat wieder Millionen Menschen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zur Wahl gehen, um ihr Stimme abzugeben, steht auch für die Tiere viel auf dem Spiel. Hühner, Schweine, Kühe oder auch unsere tierischen Mitbewohner können zwar nicht an Wahlen teilnehmen, sind aber von den Entscheidungen der Politik, z. B. beim Jagdrecht, Debatten um höhere Tierschutzauflagen oder Verboten von tierquälerischen Praktiken ganz direkt betroffen.

Politiker im Einsatz für Tierrechte?!?
Die Unterscheide im Wahlprogramm der Parteien sind unübersehbar: während einige Parteien dem Tierschutz in ihren Programmen und Zieldefinitionen breiten Raum geben, kommt das Thema bei anderen Parteien noch nicht einmal vor. Lassen wir uns nichts vormachen! Durch eine informierte Wahlentscheidung können wir Tierrechte auf die zukünftige politische Agenda setzen!

Welcher Partei würden die Tiere ihre Stimme geben? Worauf würden sie achten? Hier haben wir einige Punkte für euch zusammengetragen, bei denen die Tiere direkt von den Entscheidungen der Landespolitiker betroffen sind:

Spricht sich die Partei dafür aus, Alternativen zu Tierversuchen stärker zu fördern und die Forschung an Hochschulen besser zu kontrollieren, um die Tiere zu schützen?

• Wie positionieren sich die Kandidaten zur Einführung eines Verbandsklagerechtes für Tierschutzorganisationen? Sollen diese die Rechte der Tiere auch vor Gericht vertreten dürfen?

• Sollen Tierheime stärker gefördert werden, um für unsere tierischen Mitbewohner schnell eine neues Zuhause finden zu können?

• Setzten sich die Politiker dafür ein, Mitgefühl schon in der Schule zu lehren und Tierrechte auch an die Schulen zu bringen?

• Sollen die Veterinärämter dazu angehalten werden, die Einhaltung des Tierschutzgesetzes streng zu kontrollieren und Tierquälerei zu ahnden?

• Wird das Jagdgesetz verschärft und Jägern freie Hand bei ihrer grausamen Tätigkeit gelassen, oder möchten die Politiker die Tiere besser vor der Willkür der Hobbyjäger schützen?

• Sollen vegane Lebensmittel besser gekennzeichnet und das pflanzliche Speiseangebot öffentlicher Einrichtung ausgebaut werden?

Nicht zuletzt sind die Landesregierungen auch nahezu immer dann gefragt, wenn Verbesserungen im Tierschutz für ganz Deutschland beschlossen werden. So hat sich der Bundestag zum Beispiel bereits für die Einführung eines deutschlandweiten Wildtierverbotes stark gemacht! Es lohnt sich für uns Tierrechtler also in jedem Fall, die Positionen der einzelnen Parteien genau unter die Lupe zu nehmen.

Wahl

Deine Stimme zum Wohl der Tiere
Informiert euch über die Programme der einzelnen Parteien in Baden-Württemberg, Sachen-Anhalt oder Rheinland-Pfalz und vergleicht, welche Partei eure Interessen und die der Tiere am besten vertreten kann! Leider versuchen immer wieder rechte menschenfeindliche Parteien, ihre Absichten mit Tierschutzforderungen sympathischer wirken zu lassen, deshalb möchten wir euch inständig bitten: Informiert euch gut und lasst euch nicht von Populisten verführen, Tierrechte und Rechtsextremismus schließen sich aus! Am 13. März werden in diesen Bundesländern die Weichen für die Tierschutzpolitik der nächsten Jahre gestellt. Machen wir die Landtagswahlen gemeinsam zu Wahlen für die Tiere!

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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