Aktiv sein Jagd Unterhaltung

Angeschossene Füchse beim Treffen der Jäger

© schonzeit-fuer-fuechse.de

Jedes Jahr werden zwischen vier und fünf Millionen Wildtiere (darunter bis zu einer halben Millionen Füchse) aufgrund einer blutigen Freizeitbeschäftigung getötet: Jagd. Immer wird der Schutz der Natur als Grund vorgeschoben. Doch tatsächlich erzeugen Jäger das genaue Gegenteil. Sie zerschießen soziale Verbände, so dass kontrollierende Strukturen und Reviere verloren gehen. Somit trägt die Jagd zu einem Anstieg der Geburtenrate und der Verbreitung von Krankheiten bei.
Überließe man die Natur sich selbst, würde sich ein gesundes Gleichgewicht zwischen dem Wald und den Tieren einspielen, wie es beispielsweise das jagdfreie Kanton Genf in der Schweiz beweist.
Die Tierpopulationen regulieren sich durch die natürlichen Bedingungen Witterung, Krankheit und Nahrungsangebot von allein. Und Beutegreifer wie der Fuchs halten die Populationen zusätzlich stabil, da sie sich als Gesundheitspolizei von schwachen und alten Tieren ernähren.
Die Jagd ist unnötig, kontraproduktiv und grausam. 70 % der Jagdopfer werden „nur“ angeschossen und flüchten mit heraushängenden Innereien oder zerschossenen Knochen und erleiden einen langsamen, qualvollen Tod.

Jährlich ruft der deutsche Jagdverband zum Bundesjägertag. Dieses Jahr fand er in Wolfsburg statt. Dies haben wir uns zu Nutze gemacht, um ein Verbot der Fuchsjagd zu fordern. Laut Tierschutzgesetz § 17 muss ein „vernünftiger Grund“ vorliegen, um ein Tier zu töten. Aus unserer Sicht ist ein solcher Grund nicht gegeben, so dass wir an die Politik appellieren, sich Luxembourg anzuschließen, wo seit April 2015 ein Verbot der Fuchsjagd gilt.

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Diese Botschaft haben wir mit drei Aktivisten in Fuchsgestalt mit Einschusslöchern aus Kunstblut verdeutlicht. Die „Füchse“ hielten Schilder mit Sprüchen wie „Jagd ist Tiermord“ und weitere Aktivisten zeigten Bilder von Füchsen, die bei der Jagd getötet wurden.

Einige Jäger haben sich die Aktion von weitem angeschaut, wenige von ihnen kamen auch näher. Auch bei den Medien war das Interesse vorhanden, da der NDR und Lokalzeitungen vor Ort waren. So können wir sicher noch einige Menschen mehr erreichen.

Es wird Zeit, dass die Politik einen ersten Schritt macht und die Jagd auf Füchse verbietet.
Auch du möchtest dich mit uns für die Rechte der Tiere einsetzen und an Aktionen teilnehmen? Dann melde dich in unserem Aktivistennetzwerk an und du wirst informiert, sobald wir in deiner Nähe sind oder du dich auf anderem Wege für Tiere stark machen kannst.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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