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Allein gelassen?!? Streunerkatzen in Ludwigshafen

Schätzungsweise 2 Millionen Katzen in Deutschland sind verwildert.

Überforderte Tierschutzvereine und Aktive vor Ort – werden Katzen von ihren Haltern nicht kastriert, können sie in kürzester Zeit unzählige Nachkommen zeugen. Freilebende Katzen leiden immens unter Hunger, sind oft krank und werden immer wieder zu Opfern von Tierquälern. Sind sie verletzt oder krank, werden sie in der Regel nicht tierärztlich versorgt. Ursprünglich stammen all diese Tiere von als „Haustieren“ gehaltenen Katzen ab, die nicht kastriert wurden.

Die Lösung für das Problem ist einfach – die Stadt könnte eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen beschließen, um die Zahl der freilebenden Katzen zu verringern. Dies fordern neben PETA auch einhellig die Tierhilfe und der Tierschutzverein Ludwigshafen, die die brisante Situation vor Ort hautnah miterleben und zu bekämpfen suchen. Schon seit 2013 fordert der Tierschutzverein Ludwigshafen die Einführung der Katzenkastration!

Die Katzen sind es, die Opfer dieser Politik des Wegschauens werden.

Die Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen, Frau Dr. Lohse verweigerte dagegen auf Anfrage einer engagierten Tierschützerin aus Ludwigshafen die Hilfe und verweist auf die engagierte Arbeit der Tierschutzgruppierungen, die das Thema angeblich im Griff hätten. Dabei sind die Freiwilligen von etwa 100 Katzen im Jahr, die kastriert und versorgt werden sollen, schlichtweg überfordert. Dass die betroffenen Organisationen die Lage ganz anders bewerten, lässt sie dabei leider unter den Tisch fallen. Denn eine Kastrationspflicht würde das Problem an der Wurzel packen, statt nur, wie bisher die Ursachen zu bekämpfen.

Dies wissen die über 340 Städte und Gemeinden in Deutschland, die sich bereits für eine tierfreundliche Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht freilaufender Katzen entschieden. Auch PETA hat Frau Lohse bereits am 07. Juli kontaktiert und mit den traurigen Fakten konfrontiert. Bis heute haben wir keine Rückmeldung erhalten.

Und deshalb BRAUCHEN WIR EURE HILFE!

Bitte schreibt Frau Lohse unter eva.lohse@ludwigshafen.de eine höfliche Nachricht und bittet sie, das Leiden der Katzen ernst zu nehmen und eine tierfreundliche Entscheidung zu treffen!

Um über weitere Aktionen für die Tiere informiert zu werden, kannst du dich in unser Aktivistennetzwerk eintragen. So verpasst du nie eine Aktion und bist immer top informiert. 🙂

 

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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