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Aktivismus des Stiers (21. April – 20. Mai)

Standhaft und durch nichts und niemanden aus der Ruhe zu bringen – ist ein Stier erst einmal von der Richtigkeit einer Sache überzeugt, ist er kaum noch zu stoppen. Sein Durchhaltevermögen ist im Freundes- und Kollegenkreis geschätzt wie berüchtigt. Stiere finden immer einen Weg – und gehen wenn es denn sein muss auch mit dem Kopf durch die Wand. Das macht sie zu besonders effektiven Fürsprechern für die Tiere. Besonders empört ist das engagierte Erdzeichen, wenn es um seinen Namensgeber geht  – den unbezwingbaren Stier…

Jahr für Jahr werden allein in Spanien 30 000 – 40 000 Stiere in Stierkampfarenen gequält und getötet. Auch in Südfrankreich, Portugal (sog. portugiesische „blutlose“ Stierkämpfe) und auch in einigen Ländern Südamerikas werden Stierkämpfe noch heute praktiziert. In einem typischen Stierkampf wird der Stier erst durch einen engen Gang in die menschengefüllte Arena getrieben. In dem Gang wird dem Stier ein Widerhaken in den Nacken gerammt, an dem kleine bunte Stoffbändchen befestigt sind. Der Widerhaken verursacht große Schmerzen, die den Stier in die Arena jagen. In der Arena verletzen Reiter auf Pferden mit scharfen Lanzen die Bänder, Sehnen und Fasern der Nackenmuskulatur, sodass der Stier seinen Kopf nicht mehr heben kann und viel Blut verliert. Dem Stier werden dann geschmückte Holzstöcke in den Rücken gesteckt, an deren Enden sich ca. 5 cm lange Widerhaken befinden, die bei jeder Bewegung des Tieres seine Nackenmuskeln zerschneiden. In seinem Todeskampf wird das Tier immer wieder aufgehetzt und durch die Arena gejagt. Schließlich taucht der Torero auf und versucht, den sterbenden Stier zu einem Angriff zu provozieren, um ihn dann mit seinem Schwert zu töten. Der Dolchstoß soll das Rückenmark des Tieres durchtrennen, aber auch das wird oft verfehlt, der Stier wird dann bei Bewusstsein, aber paralysiert von den Schmerzen an seinen Hörnern aus der Arena weggeschleppt. Menschen, die im Zeichen des Stiere geboren sind können das Leid nicht tatenlos mitansehen setzen sich mit ganzer Wucht und vollem Engagement gegen den grausamen Stierkampf ein!

Stiere sind nachdenklich und wahre Meister darin, Traditionen zu hinterfragen. Mit der den Stieren eigenen prophetischen Weitsicht bemerkte schon der Dichter Christian Morgenstern  (1871-1914):

„Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen“

Warum sollte man auch Tiere essen, wenn es doch tolle Alternativen gibt, die nicht nur lecker schmecken sondern darüber hinaus auch noch gesünder sind? Stiere lieben es, zu kochen und immer neue pflanzliche Gerichte zu entdecken, die sie ihren Liebsten vorsetzen können.

Willst auch du gemeinsam mit vielen anderen Tierrechtlern aus allen Teilen Deutschlands aktiv werden, um Tierleid zu beenden? Werde Mitglied in PETAs Aktivistennetzwerk, und du bist immer perfekt informiert über die neusten Proteste und Aktionen für Tiere! 🙂

 

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Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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