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Per Klick zum Erfolg – warum Aktionsaufrufe sinnvoll sind

Oft bekommen wir die Frage gestellt, ob die vielen Petitionen, die wir zum Wohl der Tiere starten, überhaupt etwas bewirken können. Die Antwort ist ein klares JEIN. Petitionen sind zwar immer nur als Baustein einer Kampagne sinnvoll – dort können Sie aber den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg für die Tiere ausmachen.

Petitionen schaffen Aufmerksamkeit – je mehr Unterschriften eine Petition gewinnt, desto schwerer wird es für die Entscheidungsträger, die Augen vor dem Leid der Tiere zu verschließen. Mindestens genauso wichtig, die Petition und das Anliegen mit Freunden und Bekannten zu teilen – jede Stimme für die Tiere zählt! Viele Menschen werden erst durch einen Aktionsaufruf auf einen bestehenden Missstand aufmerksam.

Diese vier Punkte müssen erfüllt sein, um einer Petition zum Erfolg zu verhelfen:

  • Ein Adressat, der einen Ruf zu verlieren hat
  • Viele Unterstützer, die das Anliegen mit Freunden und Bekannten teilen
  • Hohe Aufmerksamkeit der Medien
  • Ein klar definiertes Ziel, welches im tatsächlichen Ermessensspielraum des Adressaten liegt.

PETAs Aktionsaufrufe: Eine Erfolgsgeschichte

PETA reagierte mit einer Online-Petition auf die Nachricht, dass die Peek & Cloppenburg KG wieder Pelz verkaufte. In Kombination mit zahlreichen Protestaktionen vor Ort führte das dazu, dass das Unternehmen bekannt gab, künftig keinen Kaninchenpelz mehr anzubieten. Eine internationale PETA-Kampagne gegen Tierversuche des Sojasaucen-Herstellers Kikkoman zwang das Unternehmen, die grausamen Versuche zu stoppen.

2014 unterzeichneten 620.000 Menschen unsere Petition für ein Wildtierverbot im Zirkus. Auch wenn dieses Ziel noch nicht erreicht ist, zeigen doch zahlreiche Wildtierverbot in immer mehr Städten in Deutschland, dass in diesem Bereich ein Umdenken stattfindet und Wildtiere im Zirkus bald der Vergangenheit angehören. Auch der Einrichtungskonzern IKEA hat auf eine internationale PETA-Petition reagiert – die leckere vegane Variante der Köttbullar erfreut sich seitdem nicht nur unter Tierfreunden größter Beliebtheit. Schon wenige Stunden nach dem Start der Online-Kampagne gab die Uni Ulm bekannt, einen umstrittenen Unikurs, bei dem lebenden Schweinen der Bauch aufgeschnitten wurde, nicht mehr anzubieten.

Petitionen sind essentieller Kampagnenbaustein

In wenigen Fällen führt eine Petition direkt zum Erfolg – viele Unterschriften verhelfen uns aber zu einer besseren Verhandlungsposition mit Wirtschaft und Politik. Petitionen sind der einfachste Weg um aufzuzeigen, wie vielen Menschen das Wohl der Tiere am Herzen liegt. Wer eine Petition unterschreibt, steht mit seinem Namen für konkrete Verbesserungen und leistet einen wichtigen Beitrag.

Deshalb wollen wir herzlichen DANKE sagen – ohne die vielen Menschen, die unsere Aktionsaufrufe unterstützen, könnten wir unsere Arbeit für die Tiere nicht so effektiv leisten. Ihr gebt uns den Rückenwind, den wir so dringend brauchen, um Tieren konkret zu helfen! Unsere aktuellen Aktionsaufrufe findet ihr HIER.

 

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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