Aktiv sein

Activist Spotlight: Marie

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt.“ – Mathama Gandhi

Was oder wo wäre PETA ohne die zahlreichen und engagierten Aktivisten? Wir sind froh und dankbar, so tolle Unterstützer für die Rechte der Tiere zu haben, die mit gutem Beispiel voran gehen und andere Menschen über Missstände und Tierleid aufklären. Deshalb wollen wir sie und ihre Ansichten sowie ihre Beweggründe vorstellen. Heute möchten wir euch Marie (ganz rechts im Bild) vorstellen, die jeden Samstag in Baden-Baden eine Demo gegen das Tragen von Pelz organisiert – und dafür immer mehr Mitstreiter gewinnt!

Wann warst du zum ersten Mal für Tierrechte aktiv?
November 2014 habe ich zum ersten Mal eine Antipelzdemo des PETA Streetteams Karlsruhe besucht. Aber ich bin schon immer gerne in Tierheime gegangen, habe die Hunde ausgeführt oder Katzen aufgenommen.

Welche ist die häufigste Frage, die du in Sachen Tierrechte zu hören bekommst und wie beantwortest du sie für gewöhnlich?
„Aber Sie essen doch auch Fleisch und tragen Schuhe aus Leder?“ „Nein, tu ich nicht“ ist die kurze und knappe Antwort, untermalt von einem Lächeln.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt? Falls ja, warum?
Generell ist es für mich wichtig, dass Menschen lernen, „artgerecht“ mit Tieren umzugehen. Angefangen von der Massentierhaltung bis hin zur Abschlachtung von Straßenhunden in Ost- und Südeuropa. Kastration statt töten! Ich habe 2014 20 Hunde bei mir aufgenommen und sie damit vor dem sicheren Tod bewahrt. Alle haben heute ein schönes Zuhause gefunden und ich bin mit allen Besitzern noch in Kontakt. Wenn jeder in seinem möglichen Rahmen hilft, können wir eine Menge tun.

Magst du uns von einem Ereignis erzählen, das für dich als Aktivistin besonders wichtig war?
Meine erste Antipelz-Mahnwache in Baden-Baden. Wir waren zwar nur zu zweit, aber ich war so stolz, dass ich endlich den „Ignoranten“ auf den Strassen Baden-Badens etwas öffentlich entgegen setzte und dafür auch 95 Prozent Zustimmung erhielt.

Welchen Tipp für Einsteiger-Aktivisten hast du?
Traut euch! Es tut unendlich gut, seine Meinung öffentlich kundzutun. Lasst euch nicht provozieren und bewahrt stets Ruhe. Vor allem: Bleibt sachlich und lasst euch nicht provozieren. Manchmal muss man sich viel Schrott anhören, aber Humor und Freundlichkeit sind gute Waffen. Wir können nicht alle überzeugen, aber wenn durch eure Aktionen Menschen zum Nachdenken angeregt werden, ist das ein Erfolg. Und denen, die sagen, „ja, es ist ja alles so schlimm, ich kann mir das nicht ansehen“ sag ich immer: Wegschauen und verdrängen ist keine Alternative!!!

Willst auch du dich für Tierrechte stark machen? Als Teil unseres Aktivistennetzwerkes verpasst du keine Aktion in deiner Nähe. Zusätzlich bekommst du viele Tipps und Infomationen, wie du für die Tiere aktiv werden kannst. Wir freuen uns auf dich!

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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