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Kühe beschlagnahmt

In Steinhorst (Schleswig-Holstein) wurden diese Woche 51 Kühe vom Veterinäramt beschlagnahmt. In einem Zeitungsartikel wurde beschrieben, dass die Tiere nicht ausreichend mit Trinkwasser versorgt waren und keine ausreichende Beleuchtung des Stalls vorhanden war.

Dass die Zustände in dem Stall vermutlich noch viel schlimmer als beschrieben waren, kann stark angenommen werden. Bereits 2011 dokumentierte PETA grauenhafte Zustände in dem Kuhstall, in dem die Kühe zur Milch- und Fleischproduktion missbraucht wurden. Nicht einmal die gesetzlichen Mindeststandards wurden dort eingehalten.

Die Kühe in Steinhorst wurden in einer einsturzgefährdeten Bretterbude gehalten, die keinen ausreichenden Schutz vor Witterungseinflüssen bieten kann. Regen drang durch die Decke herein. Die Stallungen waren feucht. Auf dem Boden sammelte sich Urin und Mist und sorgte damit für klimatische Verhältnisse, die das Entstehen von Keimen begünstigten.

Kühe in dem stark verschmutzten Stall in Steinhorst

Die PETA-Ermittler haben damals außerdem einen vollkommen dunklen Stall vorgefunden, in dem einige angebundene Rinder standen. Dort gab es weder eine elektrische noch eine natürliche Lichtquelle.

Auch im Juni 2016 meldeten wir dem Veterinäramt Missstände in diesem Betrieb, nachdem ein Whistleblower PETA darüber informierte. Jetzt – fast 6 Jahre später – wurden die Tiere endlich beschlagnahmt und der Landwirt darf zukünftig keine Kühe mehr halten.

Was ihr tun könnt:

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Wenn ihr Zeuge von Tierquälerei oder einer schlimmen Tierhaltung werdet, meldet es beim zuständigen Veterinäramt, schreibt uns über das Whistleblower Formular oder holt die Polizei, wenn Gefahr im Verzug ist.

 

Über den Autor

Jenny

arbeitet seit 2009 bei PETA und bearbeitet alle Fälle von Tierquälerei die eingehen.

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