Verlosung

Weniger Plastik im Ozean: Wir verlosen Sodastream Wassersprudler

Plastik schwimmt im Meer

Plastik – eine tödliche Falle für Meerestiere

Zwischen fünf und dreizehn Millionen Tonnen Plastik landet jedes Jahr in den Ozeanen. Diese Berechnung stammt von der amerikanischen Meeresforscherin Jenna Jambeck. In der Fachzeitschrift Science veröffentlichte sie gemeinsam mit einem Forscherteam eine Studie, die zeigt, dass das Problem bereits an Land entsteht. Ein Großteil des Plastikmülls wird vom Land durch den Wind oder über die Flüsse in die Weltmeere getrieben. Im Salzwasser zerfällt das Plastik unter Einwirkung von Strömungen und UV-Strahlen in kleine Partikel, die für bis zu 600 Jahre nicht verschwinden.

Diese Mikroplastikpartikel werden von Meerestieren wie Fischen, Schildkröten oder von Seevögeln mit Nahrung verwechselt und verzehrt. So finden sich regelmäßig in den Mägen von Seevögeln Plastikreste. Die Vögel verhungern, weil sie aufgrund des Plastiks in ihrem Magen keine Nahrung mehr aufnehmen. Anfang 2017 entdeckten Forscher der norwegischen Universität Bergen auch im Magen eines Cuvier-Schnabelwals 30 Plastiktüten und sehr viel Mikroplastik. Auch in den Mägen von Fischen aus der Nord- und Ostsee, wie Makrele, Kabeljau und Hering wurden Mikroplastikteile gefunden.

zwei Möwen an einem Strand voll Plastik
Möwen müssen zwischen Müll nach Futter suchen

Auch Fischernetze bestehen aus Plastik

Laut Angaben des Umweltbundesamts braucht eine Plastikflasche ganze 450 Jahre, eine Angelschnur oder Fischernetze sogar 600 Jahre bis sie zersetzt sind. Da die Netze meist aus nahezu unzersetzbaren Kunststoffen bestehen, töten sie über viele Monate hinweg Fische, Delfine, Wale, Vögel und Meeresschildkröten, die sich in den im Wasser treibenden Netzteilen verfangen.

Eine Schildkröte hat sich in Fischernetzen und Plastik verfangen
Für Schildkröten sind Fischernetze eine tödliche Falle

Wie können wir die Ozeane und ihre Bewohner vor Plastik schützen?

Wir können Plastiktüten und Plastikflaschen konsequent meiden und auch sonst Plastikverpackungen wo immer möglich umgehen. Lebensmittel in Papiertüten oder ohne Tüte kaufen, Stofftaschen verwenden und Glasflaschen oder Wassersprudler kaufen.

Wenn wir aufhören Fische zu essen, retten wir nicht nur zahlreichen Tieren das Leben. Wir schützen indirekt auch die anderen Meeresbewohner vor im Wasser treibenden Angelschnüren und Netzteilen. Und wir selbst nehmen dann auch keine Mikroplastikpartikel über die Nahrungskette auf.

Wir können am Strand und im Meer Plastikmüll einsammeln (statt ihn zu ignorieren) und zuhause sachgerecht entsorgen. Wir können an Politiker appellieren, die Herstellung von Plastikverpackungen zu limitieren. Eine Petition gegen unnötigen Plastikmüll findest Du zum Beispiel hier.

toter Fisch am Strand
Tote Tiere und Plastikmüll füllen Strände weltweit

Gewinne 1 von 3 Wassersprudler von Sodastream

Für den Start in eine plastikfreie Zukunft verlosen wir 3 Wassersprudler von Sodastream. Das Unternehmen setzt sich intensiv für den Schutz unserer Meere ein und hat dafür die Kampagne #Goodbyeplasticbottles ins Leben gerufen. Dort findet Ihr vieleweitere interessante und wichtige Infos über die Verschmutzung der Ozeane.

Im Voraus herzlichen Dank für Deinen Einsatz für die Ozeane und ihre Bewohner!

Die Teilnahmebedingungen findest Du hier.

Alle E-Mails, die uns bis zum einschließlich Donnerstag, den 29. Juni 2017 erreichen, nehmen automatisch an der Verlosung teil.

Die Verlosung ist zu Ende. Die GewinnerInnen werden per Mail informiert.

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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