Zoo

Tod und Qual im Zoo: Nach Giraffe Marius nun vier Löwen getötet

Löwe im Zoo

Das sinnlose Töten in Zoos geht weiter:
Nach der jungen Giraffe Marius Anfang Februar wurden im Kopenhagener Zoo nun vier Löwen getötet. Zwei erwachsene Tiere und zwei etwa 10 Monate alte Jungtiere. Der Zoo begründet dies lapidar mit „Generationswechsel“. Der Zoo brauchte Platz, um neue Löwen anzuschaffen.

Endlich zeigen die Tiergefängnisse ihr wahres, hässliches Gesicht. Eiskalt und skrupellos schwingen sie sich zu Herrschern über Leben und Tod auf. Die Tiere sind für sie nichts anderes als Inventar, das nach Belieben ausgetauscht und weggeworfen wird.

Tierquälerei: Löwenhaltung im Berliner Zoo
Tierquälerei: Löwenhaltung im Berliner Zoo

Gehst du noch in Zoos oder weigerst du dich, für Tod und Qual zu bezahlen?
Jetzt sollte auch dem letzten Zoofreund klar sein, dass jede Eintrittskarte Tierquälerei und Tiertötungen mitfinanziert.  Nachdem Giraffe Marius umgebracht wurde, haben auch deutsche Zoodirektoren klar Stellung bezogen. Sie verteidigen das Töten von überschüssigen Tieren oder gaben gleich zu, dass sie selber Tiere töten. Das hat auch nichts mit Futter für die anderen Tiere zu tun. Es geht einzig und allein darum, Platz zu schaffen, um die Nachfrage der Besucher nach immer neuen süßen Tierbabys zu bedienen.

Die Artenschutz-Lüge
Gleichzeitig werden die Besucher mit dem Artenschutz-Argument getäuscht. Denn es wird ausschließlich für die Gefangenschaft gezüchtet – Auswilderungen sind bei den meisten Tierarten wie z.B. Löwen, Giraffen, Menschenaffen, Eisbären oder Tigern nicht möglich, bei anderen Tierarten extrem aufwändig oder zu kostspielig. Der Tod der Löwen und der Giraffe Marius zeigt das perverse System, das Zoos in Wirklichkeit betreiben. Bei der Überschussproduktion von Tierbabys und den Tötungen geht es nicht um Tier- oder Artenschutz, sondern um höhere Besucherzahlen.

Wenn du weiterhin glaubst, dass Zoos sinnvoll oder nicht alle Zoos schlecht sind, dann schau dir bitte die 10 größten Irrtümer über Zoos und 15 Beispiele, dass auch deutsche Zoos Tiere misshandeln oder töten an.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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