Zoo

Hilfloser Esel in chinesischem Zoo von Tigern zerfleischt

Tiger Zoo

Am vergangenen Montag warf eine Gruppe Männer einen lebenden Esel in das Tigergehege eines chinesischen Zoos. Die Tiger zerfleischten den panischen Esel. Und das war noch nicht alles: Die Männer versuchten auch, den Tigern eine Ziege zum Fraß vorzuwerfen, wurden jedoch von Besuchern und Sicherheitsleuten davon abgehalten.

Achtung: Das Video enthält grausame Szenen

Dieser grauenvolle und unnötige Todesfall war das Ergebnis eines Streits zwischen dem Zoo und einem Investor. Dieser Investor wies die Männer allem Anschein nach an, die Aktion auszuführen. Er und seine Mitarbeiter luden den Esel, die Ziege und andere Tiere, die ebenfalls in dem Zoo gefangen gehalten wurden, in einen Lieferwagen. Sie sollten weggebracht und verkauft werden. Doch als Sicherheitsleute den Lieferwagen anhielten, rächten sich die Männer: Sie fuhren zum Tigergehege und wollten die Tiere an die Raubkatzen verfüttern.

In den sozialen Medien äußerten sich viele Menschen schockiert. Insbesondere wurde darauf verwiesen, wie Kinder wohl damit umgehen könnten, zuzusehen, wie ein lebender Esel in Stücke gerissen wird.

Und der Esel war nicht das einzige Tier, das in diesem Zoo einen vermeidbaren Tod starb. Zwei Giraffen und ein Schimpanse starben, weil man ihnen keine medizinische Behandlung zukommen ließ.

Unzählige Tiere leiden und sterben auch in anderen Zoos

In Deutschland werden im Zoo Hannover Elefantenbabys gequält, um ihnen zirkusähnliche Tricks beizubringen. Der Zoo von Kopenhagen tötete  Giraffenjunge Marius und zerlegte und verfütterte ihn vor den Augen der Besucher. Nur kurze Zeit später wurden dort auch vier gesunde Löwen getötet, weil sie „überschüssig“ waren. Die Besucher eines norwegischen Zoos sahen sich auf einmal mit dem geköpften Körper eines Zebras konfrontiert, der an die Tiger verfüttert werden sollte.

Die Liste könnte man ewig fortführen.

Den Zoos geht es nur um Eines (und das sind nicht die Tiere)

Zoos sind Unternehmen, die Profit schlagen aus der Zucht, dem Kauf und dem Verkauf von Tieren. Dieser Profit steht für sie an oberster Stelle, nicht das Tierwohl.

Wenn euch wirklich etwas an Tieren liegt, dann unterstützt bitte keine Zoos. Mit eurer Eintrittskarte zahlt ihr dafür, dass Tiere eingesperrt und wie Ware gehandelt werden – nicht gerettet oder rehabilitiert.

Über den Autor

Yvonne

Yvonne ist Fachreferentin für Tiere in Zoo und Zirkus bei PETA Deutschland. Sie ist promovierte Biologin und hat sich in ihrer Dissertation mit der Persönlichkeit von Tieren beschäftigt.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen