Stierkampf Unterhaltung

Virales Video – grausames Stier-Ritual in Valencia

Stier-Ritual Valencia
© Bulls Defender United

Es geschah vor wenigen Tagen, Ende Juli 2017, in Valencia. In dem Stier-Ritual toro embolado wurden einem angebundenen Stier die Hörner angezündet. Voller Panik und orientierungslos versucht er, der Gefahr zu entkommen und läuft verzweifelt gegen den Pfahl, an den er angebunden ist. Vermutlich brach er sich das Genick. Hunderte Menschen, die diese Grausamkeit für eine Tradition halten, sitzen auf Tribünen und jubeln.

Aber die meisten Menschen, da das Video sahen, reagierten mit Abscheu und Unverständnis auf diese barbarische Tierquälerei und forderten ein Verbot des toro embolado.

Stier-Ritual: Gegen den Willen der Bevölkerung

Stierkämpfe, Stierrennen und die Feuerrituale in Spanien werden international verurteilt – mit gutem Grund. Allein in Spanien sterben bis zu 40.000 Stiere jährlich für die Unterhaltung. Hinzu kommen tausende weitere Tiere, die für Stierkämpfe in Südfrankreich und Lateinamerika gequält werden. Meist sind es gedankenlose oder sensationslüsternde Touristen, die noch Geld für solche Shows ausgeben.

Doch die Mehrheit der Spanier ist Umfragen zufolge gegen Stierkämpfe. Erst vor kurzer Zeit beschloss das Regionalparlament der Balearen, blutige Stierkämpfe zu verbieten. Viele weitere Regionen und Städte, wie beispielsweise Barcelona haben bereits Verbote beschlossen.

Was du tun kannst

PETA UKs Aktion im Juli 2017 gegen das Stierrennen und Stierkämpfe in Pamplona:

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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