Tierversuche

Dank euch werden Tiere nicht mehr gezwungen, tödliche Chemikalien einzuatmen

Vitrocell Inhalationsystem in vitro Chemikalien

Hunde, Ratten, Mäuse und Vögel können heute durchatmen. Das PETA International Science Consortium vergibt tierfreie Inhalations-Testgeräte im Wert von umgerechnet etwa 357 000 € an vier Labore in den USA, Großbritannien und Belgien. Diese Geräte werden Tausende Tiere davor bewahren, gezwungen zu werden, giftige Chemikalien für mehrere Stunden am Stück einzuatmen und dann getötet zu werden.

Die Geräte werden von dem deutschen Unternehmen VITROCELL gefertigt und untersuchen die Gesundheitseffekte inhalierter Stoffe auf menschliche Lungenzellen in der Petrischale. Menschen atmen jeden Tag zahlreiche Chemikalien ein, manche davon bewusst (wie z.B. Zigarettenrauch) und andere unbeabsichtigt (wie z.B. Pestizide). Mit den Geräten von VITROCELL werden menschliche Zellen dem luftgetragenen Stoff auf einer Seite ausgesetzt, während sie auf der anderen Seite von einem blutähnlichen Flüssigkeit mit Nährstoffen versorgt werden. Damit stellt das Testsystem nach, was tatsächlich geschieht, wenn Chemikalien in die menschliche Lunge eindringen.

Vitrocell Inhalationsystem in vitro 1 chemikalien

Die Zellen werden von Biopsien, Leichen, gespendeten Geweben usw. gewonnen, d.h. dass niemand für die Tests leiden muss. Und da die Geräte menschliche Zellen nutzen können, gewinnen Wissenschaftler ein viel besseres Verständnis davon, wie die menschliche Lunge auf luftgetragene Stoffe reagiert, als sie es könnten, wenn sie Tiere zwängen, Chemikalien einzuatmen und dann das Ergebnis auf eine ganz andere Spezies übertragen wollten.

Hier sind die vier Empfänger der VITROCELL-Geräte im Wert von etwa 357 000 €:

  • ScitoVation aus North Carolina, die sie verwenden werden, um krebserzeugende Stoffe zu untersuchen,
  • VITO NV aus Belgien, die die Effekte von Nanomaterialien auf menschliche Lungenzellen erforschen wwerden,
  • die Heriot-Watt University in Edinburgh, die das laufende Projekt des Konsortiums vorantreiben wird, eine tierfreie Methode zur Vorhersage von Lungenfibrose beim Menschen vorherzusagen, und
  • das Institute for In Vitro Sciences in Maryland, das neue Tabakprodukte testen wird, wie z.B. E-Zigaretten.

Diese Spenden knüpfen an die Arbeit des Konsortiums an, Tiere in Inhalationstests zu ersetzen, indem es Workshops und Online-Seminare organisiert und die Entwicklung von tierfreien Inhalationsmethoden auf der ganzen Welt finanziert.

Über den Autor

Christopher

Christopher ist promovierter Biologe und Mitglied des PETA International Science Consortium (PISC). Er setzt sich im Bereich der toxikologischen und ökotoxikologischen Chemikalientestung für den Ersatz von Tierversuchen durch Alternativmethoden ein. Christopher hält es mit Mahatma Gandhi, der sagte: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie die Tiere behandelt".

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