Tierversuche

Blutige Bilanz von 10 Jahre REACH

Ratte im Haus REACH
© Jasmin Buettner

Blutiges Jubiläum bei REACH

Mit dem Blut von 1 Million Tiere an den Händen geht REACH nun in sein 10. Jahr. Und weist die EU als alles andere als führend im Tierschutz aus – obwohl sie sich so gerne als strahlendes Beispiel hier sehen würde.

Vor zehn Jahren begann die Europäische Chemikalienagentur (ECHA), die EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien (REACH) anzuwenden. Es handelt sich dabei um das weltgrößte Chemikalientestprogramm dieser Art! Seither setzt sich PETA zusammen mit seinen Partnerorganisationen (vor allem PETA UK) gegen die derzeitige Gestaltung ein: forderte, doppelte Tests zu beendet, reichte Beschwerden beim Europäischen Ombudsmann ein, betrieb Lobbying bei der ECHA damit auch wirklich das umgesetzt wird, was das gesetzt vorschreibt, nämlich dass Tierversuche nur als letzte verbleibende Möglichkeit gesehen werden.

Und dennoch nimmt PETA UK auf Grundlage von Berichten an, dass über 1 Million Tiere für (und wegen) REACH schmerzhafte, sich hinauszögernde Tode sterben mussten. Haut- und Augenirritationstests und Hautallergietests wurden an unzähligen Mäusen, Kaninchen und Meerschweinchen durchgeführt OBWOHL es effektive und verlässliche tierfreie Methoden dafür gibt. Dabei werden den Tieren hohe Dosen Chemikalien in die sensiblen Augen geträufelt oder auf die rasierte Haut gerieben. In anderen Tests wurden tausende Tiere geschwängert und dann vergiftet, damit man ihre Neugeborenen sezieren konnte.

Ihr könnt etwas dagegen tun!

Bis Oktober 2017 wird die Europäische Kommission REACH evaluieren. JETZT ist also die Zeit um die EU aufzufordern die Anfangsfehler zu beheben und REACH in seinem 10. Jahr auch zu einem Erfolg für die Tiere zu machen, indem es sich von grausamen Tierversuchen abwendet sich stattdessen alternativen, tierfreien Methoden zuwendet.

Daher: Unterschreibt und teilt unsere Petition!

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Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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