Schlagzeilen

Haftstrafe für Tierquäler – Hund lebendig begraben

Ein wirklich abscheulicher Fall von Tierquälerei trug sich 2016 in Großbritannien zu. Ein Hundehalter schlug seinem alten Hund einen Nagel in den Kopf und begrub das noch lebende Tier. Spaziergänger fanden den Hund, der umgehend von einem Tierarzt eingeschläfert werden musste. Der Täter und sein Freund, der ihm bei dieser Tat half, wurden nun von einem Gericht zu jeweils  4 Monaten Haft verurteilt. Als Begründung für die Tat gab der Halter an, dass das Tier „blind, taub und inkontinent gewesen sei, wogegen man hätte etwas unternehmen müssen“. Um Tierarztkosten zu sparen habe er es selbst in die Hand genommen.

„Das sei der schlimmste Fall von Tierquälerei, den er je gesehen hätte“, sagte der Tierarzt, der von den Spaziergängern gerufen wurde, vor Gericht.

Die Täter müssen für ihre Tat 4 Monate ins Gefängnis. Immerhin müssen diese Tierquäler tatsächlich ihre Strafe absitzen, trotzdem ist dieses Urteil ist absolut schwach. Da fragen wir uns – was hätte noch Schlimmeres passieren müssen, damit die Höchststrafe von einem Jahr Gefängnis verhängt wird?

In Deutschland kann man für Tierquälerei zwar eine 3 jährige Haftstrafe bekommen, dies kam bisher aber noch nie vor. Dabei gibt es tagtäglich leider mehr als genug Fälle von Tierquälerei, bei denen mindestens eine 3 jährige Haftstrafe angemessen wäre.

Wenn ihr Zeuge von Tierquälerei oder einer schlimmen Tierhaltung werdet, meldet es beim zuständigen Veterinäramt, schreibt uns über das Whistleblower Formular oder holt die Polizei, wenn Gefahr im Verzug ist.

 

Über den Autor

Jenny

arbeitet seit 2009 bei PETA und bearbeitet alle Fälle von Tierquälerei die eingehen.

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