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Erdüberlastungstag: Ab Heute leben wir auf Pump

Erdüberlastungstag

Erdüberlastungstag heißt wir verbrauchen ab diesem Tag mehr Ressourcen als der Planet regenerieren kann. Momentan „verbraucht“ die Weltbevölkerung 1,7 Erden im Jahr. Tendenz steigend. Der erste Erdüberlastungstags  im Jahre 1987 fiel auf den 19. Dezember. 30 Jahre später machen wir bereits am zweiten August ökologisch Schulden und leben „auf Pump“.

Was ist der Erdüberlastungstag?

Der Erdüberlastungstag wird auch Welterschöpfungstag oder international „Earth Overshoot Day“ genannt.  Verantwortlich für die Datenerhebung ist das Overshoot-Netzwerk. Für die Berechnung wird der globale ökologische Fußabdruck genommen und mit der Biokapazität der Erde verglichen. Der ökologische Fußabdruck beschreibt den Ressourcenverbrauch der Menschen. Unter Biokapazität versteht man die Fähigkeit des System Erde Schadstoffe wie Treibhausgase abzubauen und menschlich verbrauchte  Ressourcen wieder zu Verfügung zu stellen.

Nationaler Erdüberlastungstag

Der Konsum in Deutschland spielt weltweit eine große Rolle beim Ressourcenverbrauch. Wenn die gesamte Welt den Verbrauch der deutschen Bevölkerung hätte, so würden wir 3,2 Erden verbrauchen. Deswegen war der Tag der Erdüberlastung in Deutschland bereits im April. Hierfür wurde der deutsche ökologische Fußabdruck als Referenzwert genommen.

Welches sind die meist verbrauchten Ressourcen?

CO2-Emissionen machen nach Angabe von overshootday.org  60 Prozent des ökologischen Fußabdrucks und somit einen Großteil  der „Erschöpfung“ aus. Wenn man bedenkt welches die relevantesten Quellen für CO2 sind kommt man auch schnell zu den verschiedenen möglichen Lösungsansätzen.

Die drei größten CO2-Quellen sind: Industrie, Verkehr und die tierische Landwirtschaft. Eine neue Studie aus Schweden benennt die wirksamsten „Maßnahmen“ gegen den Klimawandel und CO2-Ausstoß. Entsprechend dieser Studie gehört eine rein pflanzliche Ernährung zu den vier effektivsten Methoden!

Welcher Ressourcenverbrauch hängt  an der Ernährung?

Im globalen Maßstab erzeugt die Landwirtschaft laut unterschiedlichen Quellen bis zu 51 Prozent der Treibhausgasemissionen. Aber woher kommen diese hohen Werte? Es ist nicht nur das bekannte Beispiel des Methan-Ausstoßes von „rülpsenden Kühen“. Vor allem die Abholzung des Regenwaldes, und Landnutzungsänderungen, die im direkten Zusammenhang zum Anbau von Futtermitteln stehen, tragen zur Klimabilanz bei. Beim Fällen der Wälder und Umgraben der Böden für Weiden und Futtermittel-Anbauflächen wird das zuvor im Boden gespeichertes CO2 freigesetzt. Die ineffektive Ressourcenverschwendung für Fleisch und tierische Produkte sowie die Freisetzung neuer Klimagase tragen zu den hohen Treibhausgasemissionen bei.

Mit jedem Einkauf triffst du eine Entscheidung für die Umwelt, das Klima und nicht zuletzt für die Tiere. Beim Kauf von Fleisch, Milch und Milchprodukte sowie Eiern vergrößerst du deinen ökologischen Fußabdruck. Die Nachfrage bestimmt den Markt. Kaufst du mehr tierische Produkte wird mehr CO2 frei gesetzt, da mehr Flächen und mehr Ressourcen benötigt werden. Um Fleisch zu erzeugen wird ein Vielfaches an pflanzlichen Futtermitteln verwendet. Regionale, saisonale und biologische Produkte zu kaufen ist eine gute Entscheidung. Die wichtigere Wahl ist allerdings die von rein pflanzlichen Produkten.

Was kannst du tun?

Die vegane Ernährung ist eine der vier effektivsten Methoden um etwas gegen den Klimawandel bewirken zu können. Jeder einzelne von uns kann also seinen Beitrag leisten, auf Flugreisen wenn möglich verzichten, das Auto stehen zu lassen und sich rein pflanzlich ernähren. Eine der einfachsten umzusetzenden Methoden ist eine rein pflanzliche Ernährung, diese bedingt noch viele andere Dinge. Wer sich vegan ernährt verschont 50 Tiere im Jahr und tut Gutes für die Umwelt.

Du lebst noch nicht vegan und möchtest es ausprobieren? Dann melde dich noch heute beim Veganstart an und bekomme nützliche Tipps und Hinweise für dein zukünftiges veganes Leben.

Über den Autor

René

René hat Geographie in Bremen und Hamburg studiert. Er mag Hummus und Humus, aber nur eins davon essen.

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