Haustiere

Weihnachten – das Fest der Liebe?

Leider dürfen nicht alle Lebewesen erfahren, was Liebe heißt. Weder an Weihnachten, noch sonst irgendwann in ihrem Leben. Mit diesem Beitrag möchte ich an alle vergessene Seelen erinnern, die ihr Leben in Einsamkeit und ungeliebt verbringen müssen. Es geht um Hunde, die ihr Dasein an einer Kette fristen. Wir greifen dieses Thema erneut auf, da uns zurzeit sehr viele Meldungen zu solchen Hundehaltungen erreichen.

Gerade zu dieser kalten Jahreszeit ist es besonders grausam, wenn Hunde draußen leben müssen. Wasser und Futter ist eingefroren. Oft haben sie nicht einmal die von der Hundehaltungsverordnung vorgeschriebene isolierte Hundehütte. Zur Isolation, welche für ein Rudeltier sowieso schon sehr schlimm ist, kommt noch die bittere Kälte. Hat man dann noch einen alten Hund, dem vielleicht sowieso schon Gelenke und Knochen schmerzen, kann man sich gut vorstellen, wie grausam sein Leben sein muss.

2016-07-06-Schaeferhund-Mika-P1170284b-c-PETA-DVor wenigen Tagen erreichte uns erneut so eine Meldung. Ein Hund, der seit über einem Jahrzehnt an einer Laufkette leben muss. Er ist bereits sehr alt, kann sich kaum bewegen um seinen Körper etwas warm zu halten. Jeden morgen ist sein Fell gefroren, da er keine isolierte Hütte hat, in der er schlafen kann. Natürlich informierten wir umgehend das Veterinäramt. Der Halter bekam auch Auflagen zur Verbesserung der Hundehaltung. Vielleicht muss der arme Hund nun nicht mehr unbedingt frieren, aber das trostlose Leben ohne Ansprache und Streicheleinheiten bleibt. Irgendwann wird er einsam an seiner Kette sterben, ohne zu erfahren wie es ist geliebt und umsorgt zu werden.

An solchen Tagen wie Heiligabend denke ich besonders an diese armen Tiere. Während wir mit der Familie im Warmen sitzen, essen und lachen, ist es für die „Kettenhunde“ ein Tag wie jeder andere im Jahr. Einsam, kalt, langweilig und unendlich traurig.

Weitere Infos und Tipps, was ihr tun könnt, wenn ihr einen Hund an der Kette oder im Zwinger seht, findet ihr unter

 

Über den Autor

Jenny

arbeitet seit 2009 bei PETA und bearbeitet alle Fälle von Tierquälerei die eingehen.

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