Ernährung

Warum PETA die bio-vegane Landwirtschaft fordert

Dass PETA sich für eine vegane Lebensweise einsetzt, dürfte den meisten bekannt sein. Aber warum fordern wir auch bei Obst und Gemüse eine bio-vegane Landwirtschaft? Was heißt bio-vegan überhaupt und was sind die Folgen der jetzigen Landwirtschaft für Mensch, Tier und Umwelt?

Biologisch angebautes Obst und Gemüse wird von vielen VeganerInnen und nicht VeganerInnen bevorzugt, da es eigentlich keine Pestizidrückstände enthält und die Anbauweise unsere Umwelt und Ressourcen schonen soll. Hört sich also erstmal gut an. Leider beinhaltet die umweltfreundlichere Kreislaufwirtschaft auch, dass im Biolandbau auch immer eine Tierhaltung angegliedert ist. Als Beispiel: Mit dem Mist der Tiere wird das Feld gedüngt und die Tiere werden im besten Fall von einem Teil der Erträge ernährt.

Für uns vegan lebende Menschen beginnt genau hier der Konflikt: Denn wir ersetzen bewusst Tierprodukte wie Fleisch, Milch, Eier und Honig durch tierleidfreie, also rein pflanzliche, Lebensmittel, weil wir nicht wollen, dass wegen unserer Ernährung Tiere ausgebeutet und getötet werden – und das findet in der sogenannten Biotierhaltung eben auch statt.

Die Lösung wäre also die bio-vegane Landwirtschaft, denn hier werden weder chemische Dünger und Pestizide, noch tierische Exkremente zur Düngung oder ähnliches verwendet. Eine andere Möglichkeit wäre eine Art Lebenshof, die an einem Pflanzenbetrieb angegliedert ist – so können Rind, Schwein und Co, ohne ausgebeutet und getötet zu werden, ihren Lebensabend verbringen und Biobauern müssten ihre bisherige Art der Feldwirtschaft nicht ändern.

Leider wird diese umwelt- und tierfreundliche Art der Lebensmittelherstellung noch sehr wenig praktiziert. Zu Unrecht, wie dieser Artikel sehr schön beschreibt! Wenn wir uns aber gemeinsam für eine WIRKLICH tierfreundliche Landwirtschaft einsetzen, dann ist das bio-vegane Obst und Gemüse bald weiter verbreitet und mehr Menschen können es sich finanziell leisten.

Wir fordern die Politik, im Zuge der vielen Tierquälereien, der massiven Umweltverschmutzung, der Welthungerproblematik und der gesundheitlichen Nachteile, die die landwirtschaftliche Tierhaltung mit sich bringt, immer wieder dazu auf die bio-vegane Landwirtschaft zu fördern.

Was kannst Du tun?

• Du lebst noch nicht vegan, willst in Zukunft aber nicht mehr für milliardenfaches Tierleid mitverantwortlich sein? Dann melde dich noch heute bei unserem kostenlosen und unverbindlichen Veganstart-Programm an.
• Erkundige dich in deinem Bioladen nach bio-veganen Produkten – die Nachfrage regelt bekanntlich das Angebot 😉
• Vielleicht gibt es in deiner Umgebung schon heute die Möglichkeit einen bio-veganen Hof zu unterstützen? Hier findest du Infos dazu.
• Spreche Biobetriebe in deiner Umgebung an und schlage ihnen das Konzept des Lebenshofs für ihre Tiere vor.

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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