Ernährung

Warum ich vegan bleibe

© iStock.com / koniev

Vegan wurde ich vor rund 13 Jahren, bei meinem ersten Besuch im PETA-Büro – damals als Ferienhilfe – als ich meinen ersten Kaffee mit Sojamilch trank und nebenher die sehr netten PETA-Mitarbeiter mit Fragen löchern durfte. So erfuhr ich, dass Kälber als Nebenprodukt der Milchindustrie getötet und männliche Küken lebendig geschreddert werden. Das wollte ich nicht länger unterstützen. Zuvor war ich 18 Jahre Vegetarierin, seither bin ich Veganerin.

Darum bleibe ich vegan

Erstens: Kein Tier soll für mich leiden oder sterben müssen.

Zweitens: Vegan zu leben fühlt sich gut und richtig an. Ich fühle mich nicht nur gesund und fit, sondern es ist eine innere Leichtigkeit, die mir ein gutes Körpergefühl vermittelt. Ich freue mich jeden Tag erneut darüber, dass ich keine Tiere oder tierischen Produkte esse und bin ehrlich gesagt auch stolz darauf wie Oskar. Auch gibt es mir ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Ich lasse mich nicht täuschen von der Fleisch- und Milchlobby, sondern entscheide selbst was ich esse – und wen nicht.

Drittens: Ich möchte gesund bleiben. Auch wenn sich das jetzt anhört wie aus der Werbung, es stimmt: sämtliche Allergien, inklusive Asthma, sind verschwunden seit ich keine tierischen Produkte mehr esse. Ich möchte auch nicht an Krebs erkranken. Wissenschaftler warnen vor Nitrit in Wurst, erhöhte Gefahr von Brust- oder Prostatakrebs durch den Konsum von Kuhilch… Ich bin überzeugt davon, dass es einen Zusammenhang gibt. Und würde daher meinen Kindern nie tierische Wurst geben – viel zu ungesund.

Weil sie es mir wert sind

Ich kann Kühen auf der Weide und Fischen im Meer offen in die Augen sehen und meinen Kindern Respekt vor allen anderen Lebewesen vermitteln, mich leicht, fit, frei und unbeschwert fühlen und uns alle so gut es geht vor Krankheiten schützen … das sind meine ganz persönlichen Gründe, warum ich vegan bleibe.

 

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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