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Video: Zappelnder zerhackter Thunfischkörper

Fischschwarm Thunfischkörper
© iStock.com / Tammy616

Zappelnder Thunfischkörper erinnert uns daran, dass jedes Tier einmal lebte

Vor Kurzem ging das Video um die halbe Welt in dem ein in zwei Stücke zerhackter Körper eines Gelbflossenthunfischs noch zappelt.

In Japan und an anderen Orten auf der Welt werden Fische durch einen Prozess getötet, der ikejime genannt wird. Diese Methode besteht darin, mit einem spitzen Gegenstand in das Gehirn des Fisches zu stechen um ihn zu betäuben. Doch wie das Video zeigt, kann das auch gründlich schiefgehen.

Der japanische Twitter-User Yutaka Suzuki, hat die Szene gefilmt, die die letzten Momente des Thunfischs zeigt und für beinahe zwei Minuten sieht es so aus, als ob der Fisch gegen seinen Tod ankämpft. Aber wie ein anderer Twitter-User schreibt, ist es wahrscheinlicher, dass die Bewegungen durch unkontrollierte Muskelzuckungen ausgelöst werden, weil die Nervenenden des Fischs noch nicht abgestorben sind.

Dieser Vorfall erinnert uns daran, dass Fischfleisch—und jedes Fleisch—zu einem Tier gehört, das einmal lebte und Schmerzen fühlte, genauso wie wir es tun. 

Nur weil Fisch und Fleisch bearbeitet werden, in Streifen geschnitten oder zermahlen und zu Nuggets,  Stäbchen oder Frikadellen geformt werden, ist es für die Menschen leicht, zu vergessen, dass sie die verrottenden Körperteile eines Lebewesens essen, das einmal gelebt hat.

Fische mögen Gesellschaft, sie gehen Freundschaften ein und zeigen oftmals ihre Zuneigung indem sie sich berühren. Sie haben individuelle Persönlichkeiten, sprechen miteinander, bilden Gruppen und sind traurig, wenn ein Partner stirbt.

Wenn Fische und andere Meerestiere aus dem Wasser gezogen werden, erleiden sie eine qualvolle Druckminderung. Die Überlebenden ersticken langsam oder werden noch bei Bewusstsein eingefroren, in Stücke gehackt oder vom Gewicht der anderen sterbenden Fische erdrückt.

Beinahe die Hälfte aller Fische, die für die menschliche Ernährung getötet werden, verbringen ihr gesamtes Leben in überfüllten, schmutzigen Zuchtbecken auf kommerziellen Fischfarmen und viele leiden unter Parasitenbefall, Krankheiten und Verletzungen.

Entscheide Dich für Mitgefühl und versuche es doch mal mit vegan

Wir von PETA fordern Menschen auf der ganzen Welt auf, sich vegan zu ernähren und empfindsamen Wasserbewohnern das Leid zu ersparen, aufgespießt, zerquetscht, aufgeschnitten und ausgenommen zu werden.

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Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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