Ernährung Rezepte

Vegan überleben – Ein Survivalguide

Die Doomsday-Clock tickt. Laut dem neusten Bericht Forschungsbericht  in der Bulletin of the Atomic Scientists sind wir einer globalen Katastrophe um 30 Sekunden näher gerückt. Die politische Landschaft verändert sich. Der Klimawandel droht Ernteausfälle zu verursachen. Die Umwelt leidet. Sonnenstürme rasen auf die Erde zu und können zum Ausfall der Stromnetze führen. Auch der kalte Winter hat uns kurz vor einen Blackout gebracht. Dies sind alles ernstzunehmende Möglichkeiten. Wenn du zusätzlich den apokalyptischen Filmszenarien aus Hollywood Glauben schenkst, ist das erst der Anfang. Meteoriten werden aus dem Weltall auf der Erde einschlagen. Experimente an Tieren führen zu einer Zombie-Apokalypse. Ein Computersystem oder Roboter übernehmen die Weltherrschaft. Was machst du, wenn es so weit ist?

Empfehlung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Im September 2016 gab das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erneut die Empfehlung einen Lebensmittelvorrat für zwei Wochen anzulegen. Hierbei werden ein Kilogramm an frischen Obst und Gemüse, diverse lang haltbare Konserven und andere lang haltbare Lebensmittel  wie Nudeln und Reis empfohlen. Die Empfehlungen für tierische Produkte kannst du dabei durch einen höheren Grundstock an Grundnahrungsmitteln und getrockneten Hülsenfrüchten, Leinöl und getrockneten Algen austauschen. Die getrockneten Hülsenfrüchte sind dabei sehr praktisch, da sie keine Dosen brauchen und somit weniger Platz einnehmen. Es sind die absoluten Basics, mit denen ein überleben für zwei Wochen gesichert werden soll. Aber was kannst du mit diesen Basics anstellen und kochen?

Trockene Lebensmittel sind langweilig

Sei es das Ende des Monats oder das Ende der Welt, wenn du auf die Vorräte zugreifen musst, muss die Küche nicht unbedingt leiden und es müssen nicht immer Nudeln mit Ketchup sein. Hier ein Beispielrezept inklusive zusätzlicher Hilfsmittel, die du im Falle der Apokalypse bereithalten solltest:

Survival-Chili

Zubehör:

  • Ein großer Topf
  • Feuerstelle, Herd (falls Strom vorhanden)
  • Schutz vor Zombies/Robotern
  • Dosenöffner
  • Kochlöffel

Konserven/haltbare Lebensmittel

  • Eine Dose geschälte Tomaten
  • Eine Packung passierte Tomaten
  • Eine Dose Mais
  • Eine Dose Kidneybohnen
  • 150 Sojagranulat oder geschrotete Sojabohnen. Wahlweise Linsen
  • Olivenöl

Frische Zutaten:

  • Eine Paprika (für die Luxusversion)
  • Zwei Zwiebeln
  • Zwei Knoblauchzehen
  • Zwei getrocknete Chilis

Gewürze

  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver (rosenscharf)

Zubereitung

  1. Vorbereitung ist alles, deswegen zuerst die Dosen öffnen und abgießen (jedoch nicht bei den Tomaten)
  2. Knoblauch, Zwiebeln, Chilis und Paprika schneiden/hacken
  3. Umdrehen und nach Zombies schauen
  4. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen
  5. Paprika hinzugeben und mit anbraten
  6. Nach ungefähr 5 Minuten das Sojagranulat dazugeben. Gerne Olivenöl nachgeben, da das Granulat sehr viel aufsaugt
  7. Mit 150ml Gemüsebrühe auffüllen
  8. Passierte Tomaten und Dosentomaten dazu geben, kurz aufkochen
  9. Die Dose Mais hinzufügen
  10. Zum Schluss die Bohnen hinzufügen
  11. Das ganze kann Wahlweise mit Brot oder Reis serviert werden

Die Chilis, je nachdem wie scharf du es magst dazugeben,früher oder später dazu geben,  je länger du sie mitkochst, desto schärfer wird es.

Was kannst du im wahren Leben tun?

Zumindest den Klimawandel und die Umweltprobleme kannst du und jeder einzelne beeinflussen. Eine vegane Ernährung sorgt dafür, dass weniger Tiere für uns getötet werden und leiden müssen. Außerdem trägst du dazu bei, dass weniger Ressourcen verbraucht und weniger klimaschädliche Gase ausgestoßen werden. Melde dich beim Veganstart an und sieh, wie du mit einer veganen Ernährung Anteil an einem positiven Wandel in der Welt haben kannst. Halte dennoch weiter Ausschau nach fleischfressenden Zombieeeees.

 

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Über den Autor

René

René hat Geographie in Bremen und Hamburg studiert. Er mag Hummus und Humus, aber nur eins davon essen.

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