Ernährung

Taucher befreien Mantarochen aus Netz

© iStock.com / ifish (Beispielbild, Adlerrochen)

Eine Freundin meiner Kollegin Lena hat gemeinsam mit ihrem Tauchguide einen Manta-Rochen von einem alten Fischernetz befreit. Das Netz hatte sich schon in sein Fleisch geschnitten.

Hier könnt ihr das Video sehen:

Jetzt kann der Manta endlich wieder frei schwimmen. Nicht alle Meerestiere haben dieses Glück: Jedes Jahr ertrinken unzählige Delfine und Schildkröten in den Netzen, Fische bleiben in den Maschen stecken und verhungern oder verletzen sich. Wir wollen keine Netze mehr im Meer. Wir wollen ein Ende der Fischerei!

Auf geht’s zum Welttag zur Abschaffung von Fischerei am 25. März

Auf ihrer Homepage weisen die Initiatoren der Weltkampagne darauf hin, dass die Fischerei jedes Jahr unzählige Milliarden Fische und wirbellose Meerestiere tötet. In der Regel ist ihr Tod weder schnell noch schmerzlos. Die kleinen Fische werden auf Eis gelegt und sterben durch Ersticken oder werden von den anderen Fischen erdrückt. Die größeren Fische werden häufig lebendig ausgenommen. In der Zwischenzeit werden die unerwünschten Fische („Abfälle“), die manchmal mehr als die Hälft der Fänge darstellen, über Bord gekippt. Die wenigsten von ihnen überleben.

Das Bewusstsein für das Leid der Tiere nimmt zu. Aber leider gilt dies kaum für Fische. Dabei werden mehr Fische für unsere Ernährung getötet als alle anderen Tiere zusammen genommen. Zwischen 1000 und 3000 Milliarden Fische werden jedes Jahr gefangen. Daher treten nun Organisationen weltweit auch verstärkt für Fische ein. Denn auch Fische empfinden Schmerzen. Jeder Fisch hat seine eigene Persönlichkeit und erkennt seine Artgenossen, mit denen er kommuniziert.

Auch wenn viele Menschen spontan weniger Sympathie für Wassertiere empfinden, so haben ihr Leben und ihr Glück nicht weniger Bedeutung – es ist ihr Leben und ihr Glück, die mehr Bedeutung haben als unsere Sympathie und unsere Zuneigung.

Mach mit, hilf den Fischen und unterstütze die Kampagne aktiv. Hier erfährst du wie. Danke!

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Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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