Ernährung

Okja – der neue Film für Tierfreunde?

elefant okja

Wir haben gerade den neuen Netflix-Film „Okja“ gesehen – und, meine Güte, ging der ans (vegane) Herz! Wenn ihr ihn noch nicht gesehen habt, solltet ihr das schleunigst nachholen (Achtung, leichte Spoiler-Gefahr).

Regisseur Bong Joon Ho (Snowpiercer) holte sich für sein Tierrechtsabenteuer Ahn Seo-hyun, Tilda Swinton, Paul Dano und Jake Gyllenhaal ins Boot. Es geht um ein junges Mädchen namens Mija, das alles für seinen besten Freund riskieren muss. Denn dieser – ein riesiger „Superschwein-Hybrid“ mit Namen Okja – soll von der mächtigen multinationalen Fleischfirma Mirando geschlachtet werden.

Dabei kommt Mija immer wieder mit einer Gruppe heldenhafter (und oft ziemlich lustiger) Tierrechtsaktivisten in Kontakt. Anführer der Gruppe ist Jay, gespielt von Paul Dano. Er und seine Mitstreiter wollen die Machenschaften der korrupten Firma aufdecken.

Habt ihr euch auch in Okja verliebt? Selbstverständlich habt ihr das.

Wie viele Menschen und ihre tierischen Begleiter empfinden auch Mija und Ojka eine bedingungslose Liebe füreinander. Sie setzen ihre eigene Sicherheit für den anderen aufs Spiel. Okja ist verspielt und loyal und erinnert den Zuschauer daran, dass Tiere, genau wie wir, Emotionen empfinden, eine ganz eigene Persönlichkeit haben und leben wollen. Sie gründen Familien und haben Freundschaften, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt.

Sie empfinden Liebe und Freude, aber auch Schmerz und Angst.

Um sich Inspiration für den computergenerierten Charakter Okja zu holen, sah sich Bong drei echte Tiere an: Hunde, Schweine und Manatis. Schon Okjas Augen strahlen all die Emotionen eines echten Lebewesens aus.

Ich möchte mit Okja zeigen, welche Schönheit zwischen Mensch und Tier bestehen kann, aber auch welches Grauen“, so Regisseur Bong.

Jedes Jahr werden in Deutschland 60 Millionen „Okjas“ zur Lebensmittelgewinnung getötet.

Schweine sind – genau wie Hunde oder auch Okja! – liebenswerte, loyale Lebewesen. Sie sind verspielt, anhänglich und intelligent, und sie kuscheln gerne. In der landwirtschaftlichen Tierhaltung verwehrt man ihnen alles, was natürlich und wichtig für sie wäre. Mija kann es kaum ertragen, dass ihr Okja entrissen wird. Genauso geht es Schweinemüttern, denen die Möglichkeit genommen wird, ihre Jungen aufzuziehen. Auch Kuhmütter trauern und schreien, wenn man ihnen die Babys kurz nach der Geburt entreißt, nur damit ihre Milch an Menschen verkauft werden kann.

Schweine dürfen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung niemals frische Luft einatmen. Die Ställe sind so überfüllt und dreckig, dass sich Krankheiten schnell verbreiten. Schweinemütter werden in winzige, kahle Stände gesperrt, in denen sie sich nicht einmal umdrehen können. Ferkeln wird der Schwanz abgeschnitten, die Zähne werden ihnen gekürzt und männliche Ferkel werden kastriert – alles ohne Schmerzmittel.
Das kurze Leben dieser sensiblen Tiere endet, indem man sie kopfüber aufhängt und ihnen die Kehle durchschneidet, oft bei lebendigem Leib.

>> Fleisch oder menschliche Körperteile. Erkennt ihr den Unterschied <<

Was ihr tun könnt

Wenn euch Okja inspiriert hat und ihr etwas gegen das Leid echter Schweine in der Fleischindustrie unternehmen wollt, dann lautet die einfachste Regel: Esst keine Tiere. Unser Veganstart-Programm hilft euch dabei.

Bitte unterscheibt auch unsere Petition und setzt euch gegen die grausamen Betäubungspraktiken von Schweinen in der Fleischindustrie ein.

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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