Ernährung

Fleisch macht Trinkwasser teurer

Trinkwasser
© iStock.com / Nikamata

Hauptursache für teures Trinkwasser

Die hohe Nitratbelastung des Grundwassers macht das Trinkwasser teurer. Hauptverursacher sind nach Aussagen des Umweltbundesamtes die landwirtschaftliche Tierhaltung und Düngung. Folglich tötet die Gier nach Fleisch nicht nur zahllose Tiere, sondern macht zugleich unser Trinkwasser teurer. Es wird Zeit zu handeln.

Handeln nach dem Verursacherprinzip

Das neue Düngemittelgesetz wird nicht ausreichen um die Schäden an der Umwelt einzudämmen. Seit mehreren Jahren wird über die Nitratbelastung im Grundwasser diskutiert. Hohe Mengen an Gülle entstehen durch die hohe Nachfrage nach Fleisch. Also löst eine höhere Reglementierung zur Ausbringung das Problem nicht.  Zwar ist in Deutschland der Fleischkonsum gesunken, allerdings ist der Export und die Zahl an getöteten Tieren gestiegen.

Traktor beim düngen
Traktor beim Ausbringen von Kuhdung

Die Politik reglementiert die Gülleausbringung. Konsequent ist die „Produktion“ der Gülle zu stoppen. Durch den Konsum von tierischen Produkten wird mehr Gülle produziert und diese folglich in das Grundwasser eingetragen.

Weitere Probleme

Die Keimbelastung der Gülle und Nitratbelastung des Grundwassers ist bei weitem nicht das einzige Problem, dass durch die tierische Landwirtschaft entsteht. Für die Gier nach tierischen Produkten ist Verantwortlich für die Abholzung des Regenwalds. Eines der artenreichsten Biotope der Welt verschwindet für den Anbau von Futtermitteln. Weiterhin ist die landwirtschaftliche Tierhaltung verantwortlich für den Klimawandel.

Lösungen

Forscher von der Oxford University haben bis zu 40 Prozent höhere Preise für Fleisch und tierische Produkte gefordert um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch verhindern zu können. Deswegen hat PETA bereits im Mai 2017 eine Petition beim Bundesfinanzministerium für einen angepassten Mehrwertsteuersatz eingereicht. Fleisch ist zu billig um das Klima und die Umwelt zu schützen. Sobald diese Mehrwertsteuer-Anpassung umgesetzt wird sinkt der Konsum von tierischen Produkten und somit auch die Menge an ausgebrachter Gülle.

Was kannst du tun?

Um das Gülleproblem kannst auch du deinen Beitrag leisten. Entscheide dich für die klima- und umweltfreundlichste Lebensweise und melde dich noch heute beim Veganstart an. Für weitere Informationen schau auf PETA.de/Umwelt und PETA.de/Wasser vorbei.

Über den Autor

René

René hat Geographie in Bremen und Hamburg studiert. Er mag Hummus und Humus, aber nur eins davon essen.

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