Ernährung

Schlimmer geht immer: Deutsche Kühe in Katar

Kälbertransport für Katar

Die Kuh als Ware

Katar, eine Halbinsel am Persischen Golf, gehört nicht nur zu den reichsten, sondern auch zu den trockensten Ländern dieser Welt. Aufgrund von Grenzblockaden möchte sich das kleine Land selbst mit Milch versorgen – ganz zum Leidtragen der Kühe und der Umwelt.

Insgesamt sollen 4.000 Kühe nach Katar geflogen werden. 1.000 davon sollen aus Deutschland kommen. 165 der Tiere landeten Mitte Juli 2017 im arabischen Emirat. Über Budapest erfolgte der sicher beschwerliche Transport für die Tiere per Flugzeug. Dort angekommen erwartet die Tiere ein Leben voller Ausbeutung, denn wie auch in Deutschland sollen die Tiere wegen ihrer Milch gehalten werden. Was das genau bedeutet, könnt ihr hier nachlesen. Solche Vorgänge zeigen einmal mehr, dass Tiere in der Landwirtschaft eine bloße Ware für Politik, Händler und Halter darstellen. Hauptsache das Geld stimmt.

Kuehe Pflugfelden

Eine Wasserkatastrophe für Katar

Eine Kuh trinkt schon bei unter 30 Grad Celsius deutlich über 100 Liter Wasser am Tag. Da es in Katar nicht selten über 40 Grad heiß wird, kann man leicht überschlagen, wie viel Liter 4.000 Kühe an einem Tag benötigen. Zudem sind Kühe sehr hitzeempfindlich. Hohe Temperaturen führen zu Hitzestress und können tödlich enden. Deshalb müssen in Katar sicher Sprinkleranlagen zur Abkühlung zum Einsatz kommen. Eine weitere Wasserbelastung für ein Land, das sein Trinkwasser durch Meerentsalzungsanlagen gewinnt.

Tiertransporte = Tierleid

Kommerzielle Tiertransporte sind für Rinder, Schweine und Geflügel meist mit großem Leid verbunden. Eine ungewohnte Umgebung oder fremde Artgenossen, Enge, Witterungseinflüsse wie Kälte oder starke Hitze, Verletzungen durch die Verladung oder die Fahrt und nicht zuletzt die nicht selten mehrstündige oder sogar mehrtägige Fahrtdauer belasten die sensiblen Tiere ungemein. Nicht selten sterben Tiere während des Transportes oder aufgrund von Unfällen. Am Zielort angekommen erwartet die Tiere nur weitere Ausbeutung oder der schmerzhafte Tod im Schlachthof. Diese Praktiken werden von der Politik nicht nur geduldet, sondern durch lasche Gesetze und Subventionen aktiv unterstützt.

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Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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