Bekleidung Exoten Pelz

Erfolg: Indien verbietet Import von Reptilienleder und Pelz von Fuchs, Nerz und Chinchilla

PETA India hatte in den letzten Jahren die staatlichen Behörden über das extreme Leid von Reptilien und anderen Tieren informierte, die für Leder- oder Pelzkleidung häufig lebendig gehäutet werden. Das indische Generaldirektorium für Außenhandel (DGFT) gab nun eine revolutionäre Änderung der indischen Handelspolitik bekannt, wonach der Import von Reptilienleder sowie von Chinchilla-, Nerz- und Fuchspelzen – sowohl „im Ganzen als auch mit oder ohne Kopf, Schwanz oder Pfoten“ – verboten ist.

Schlag gegen Luxusunternehmen

Indien ist damit das erste Land auf der Welt, welches den Handel mit Reptilienleder untersagt. Darunter fallen Produkte aus den Häuten von Krokodilen, Alligatoren, Kaimanen, Pythons und Leguanen.Ebenso wegweisend ist das teilweise Verbot des Pelzhandels für Nerze, Füchse und Chinchillas, da diese Tiere mit die häufigsten Opfer der Pelzbranche in China, Europa und Amerika sind.

PETA-Recherchen belegen Tierqual für Exotenleder

Erst im Dezember 2016 hatte PETA eine Videoenthüllung zu Krokodilfarmen in Vietnam veröffentlicht – einschließlich zweier Betriebe, die angaben, Leder an eine Gerberei zu liefern, die der Muttergesellschaft von Louis Vuitton gehört: LVMH. Die Enthüllung hatte gezeigt, wie Reptilien bewegungslos in tausenden winzigen Betonzellen lagen, von denen einige noch nicht einmal so lang waren wie die Tiere selbst. Auf einer weiteren Farm schnitten Arbeiter den um sich schlagenden Krokodilen in ihr Genick und rammten ihnen Metallstangen in die Wirbelsäule.

 

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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