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Tipping Points – Wenn das Klima beginnt zu kippen

Antartik
© iStock.com / Mlenny-Photography

Als Tipping Points oder auch Kippelemente bezeichnet man überregionale Bestandteile des globalen Klimasystems. Sie beschreiben einen Punkt in dem eine Entwicklung durch bestimmte Rückkopplungseffekte nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Das Klima könnte anfangen zu kippen und dramatische Klima- und Umweltveränderungen  in kurzer Zeit bewirken.

AHA!? Geht das auch einfacher?

Klimaforschung, Tipping Points, Rückkopplungseffekte. Darunter stellt man sich nicht einfach etwas vor. Deswegen versuchen wir es mit einem Beispiel:

Stell dir vor du hast einen randvollen Teller Suppe in der Hand und willst damit von der Küche ins Wohnzimmer gehen, weil deine Lieblingsserie im TV läuft. Während du hastig auf dem Weg bist fängt die Suppe im Teller an zu schwanken und schwappt über. Schnell versuchst du gegenzulenken. Das führt dazu, dass die Suppe auf der anderen Seite aus dem Teller schwappt.  Egal wie du dich jetzt noch bewegst, es landet mehr Suppe auf dem Boden als dir lieb ist.

Fazit: Suppe verschüttet, Boden verdreckt, alles doof.

Ähnlich verhält es sich mit den Kippelementen. Geraten diese erstmal ins Schwanken kann nicht mehr gegen gelenkt werden und der Effekt verstärkt sich selbst. Das Klima liegt in kurzer Zeit  am Boden.

Fazit: Tipping Point überschritten, Klima zerstört, alles doof.

Beispiele für Tipping Points

Beispiel: Regenwald

Der Konsum tierischer Produkte trägt direkt zur Abholzung des Regenwalds bei. Hast du dich jemals gewundert warum es „Regenwald“ heißt? Der Regenwald ist ein noch funktionierendes Ökosystem, dass Wasser in Pflanzen und im Boden speichern und wieder abgeben kann, was zu neuen Regenfällen führt. Wenn der Regenwald weiter abgeholzt wird und die globale Temperatur ansteigt kann es aber zu einer Austrocknung des Regenwalds kommen und dieses selbst erhaltende System bricht zusammen. Es wird nicht nur das artenreichste Ökosystem der Erde zerstört, auch das dadurch freigesetzte Kohlendioxid stößt den Klimawandel noch weiter an.

Beispiel: Eis

Bekannte Beispiele sind Inlandseismassen, kontinentale Eiskappen und das Arktis-/Antarktis-Eis. Infolge des Klimawandels und der Erderwärmung schmilzt das Eis. Die weiße Eisfläche reflektiert allerdings die Sonne, sodass die Erde sich nicht so stark aufwärmt. Wenn jedoch das Eis schmilzt verkleinert sich die weiße Fläche und die dunklere Erdoberfläche oder die Meeresoberfläche absorbieren mehr Sonne/Hitze und erwärmen die Erde weiter, was wiederum zu mehr Eisschmelze führt. Schmelzende  Pole verkleinert außerdem den Lebensraum von Eisbären und Pinguinen.

Was kannst du tun?

Um bei dem Suppenbeispiel zu bleiben: Sicher gibt es die Möglichkeit sich an den Klimawandel anzupassen. Aber würdest  du die Suppe vom Teppich schlürfen? Besser ist ein Lösungsansatz, der Schwanken und Kippen überhaupt verhindert. Ein Handeln im Voraus, sich Vorzubereiten und schlimmeres verhindern sollte dein Ansatz sein:

Im Bezug auf den Klimawandel hat jeder Einzelne von uns hat einen Einfluss und kann zu einer positiven Entwicklung beitragen. Durch eine vegane Ernährung kannst du deinen Beitrag dazu leisten. Besuche den Veganstart und peta.de/klimaschutz für weitere Informationen. Hilf auch du den Klimawandel abzuwenden und Tierleid zu verhindern, leben vegan!

Über den Autor

René

René hat Geographie in Bremen und Hamburg studiert. Er mag Hummus und Humus, aber nur eins davon essen.

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