Bekleidung Leder

H&M bald lederfrei?

Kuh wird gefüttert

PETA USA fordert H&M auf, Leder aus dem Sortiment zu nehmen

Giftige und auf grausame Weise gewonnenen Lederprodukte, gehören für PETA nicht in ein Modehaus, das sich eine faire und tierfreundliche Produktion als Leitbild gesetzt hat. Darum hat PETA USA die Modekette H&M als Aktionär dazu aufgefordert, keine Lederprodukte mehr anzubieten.

H&M gibt vor, Schritte in Richtung „verantwortungsbewusst“ gewonnenen Leders zu unternehmen. Damit räumt das Unternehmen ein, bisher nicht verantwortungsbewusst gehandelt zu haben. Mit dem Verkauf von Leder ist dies auch in Zukunft nicht möglich.

JETZT MITMACHEN: Fordere H&M auf, kein Leder mehr zu verkaufen!

Lederproduktion in Bangladesh

Umweltfreundliches Leder gibt es einfach nicht!

Diese Botschaft hat PETA USA auf der Jahreshauptversammlung im Mai 2017 von H&M vorgebracht. Eine Vertreterin von PETA appellierte dort an das Unternehmen, Leder vollständig aus seinem Sortiment zu streichen.

Jedes Lederprodukt in den Regalen von H&M entstammt einer Industrie, die empfindsame  Kühe verstümmelt und giftige Chemikalien in unsere Umwelt bringt.

Lederproduktion in Bangladesh. Kuehe werden ohne jede Betaeubung getoetet.

H&Ms Firmenbericht zu Nachhaltigkeit betont, das Unternehmen habe sich dem Umweltschutz verschrieben. Doch die tierische Landwirtschaft – und dazu gehört auch die Lederindustrie – ist für 51 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Kühe mit verletzungen

Wer Leder kauft, zahlt einen hohen Preis

Um Tierhäute in Leder zu verwandeln, werden 130 verschiedene Chemikalien benötigt, z.B. Zyanid. Wer in den Gerbereien arbeitet oder auch nur in ihrer Nähe wohnt, ist diesen Giften schutzlos ausgeliefert. Zudem verschwendet die Lederproduktion riesige Mengen wertvoller Rohstoffe: Ein Kilogramm Leder, verbraucht etwa 17.000 Liter Wasser. Das sind mehr als 100 gefüllte Badewannen!

Lederproduktion in Bangladesh. Ohne Schuhe stehen Arbeiter in den Gerblaugen und atmen giftige Daempfe ein.

Tiere Leiden für Leder

Millonen Kühen, deren Häute zu Leder verarbeitet werden, wird der Schwanz gekürzt, man entfernt ihre Hörner und schneidet ihnen die Hoden ab– ohne jegliche Schmerzmittel.

Transport Kalb für Lederproduktion in Indien

Die Tiere werden auf überfüllte Lastwägen geladen. Dann transportiert man sie unter allen Wetterbedingungen zum Schlachthof. Dort sterben sie einen beängstigenden und oftmals schmerzvollen Tod.

Rinderfarm in Brasilien. Das Leder dieser Rinder wird u.a. für Autositze verwendet.

Vor Kurzem veröffentlichte PETA einen Enthüllungsbericht über das weltgrößte lederverarbeitende Unternehmen, bei dem in der Vergangenheit auch H&M eingekauft hat. Der Bericht zeigte, dass Kälber im Gesicht gebrandmarkt wurden. Sanftmütige Kühe und Bullen erhielten Elektroschocks und wurden geschlagen.

Was Du tun kannst: 

PETA USA forderte H&M auf, seinen eigenen Aussagen über Ethik und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. In diesem Zuge sollte das Unternehmen ausschließlich die schicken und qualitativ hochwertigen veganen Lederoptionen verkaufen, die es ohnehin schon anbietet. Millionen Tiere leiden in diesem Moment im Lederhandel – H&M hat die Verantwortung, Tierquälerei und Umweltzerstörung nicht länger am Leben zu halten. Helft uns und fordert H&M ebenfalls dazu auf, den Lederverkauf umgehend einzustellen.

JETZT MITMACHEN: Fordere H&M auf, kein Leder mehr zu verkaufen!

 

 

Über den Autor

Hanna

Hanna ist Fachreferentin für Tiere in der Bekleidungsindustrie. Dass sie sich heute für Pelztiere einsetzt, ist ihren zwei Katzendamen zu verdanken.

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