Unterhaltung

150 tote Hunde: Coca-Cola soll das Sponsoring für Schlittenrennen stoppen

Dogs in dog lot | James Brooks | CC BY 2.0

Coca-Cola in Verantwortung

5 Hunde starben allein im März 2017 beim berüchtigten Schlittenhunderennen von Iditarod in Alaska (USA). Trotzdem tritt Coca-Cola weiterhin als großzügiger Werbepartner für das Rennen auf.

Insgesamt starben über 150 Hunde seit Beginn des traurigen Spektakels in den 1970er Jahren. Sie wurden bei dem mehrtägigen Rennen zu Tode gehetzt, starben an Erschöpfung und Krankheiten, wurden von Schneemobilen überfahren oder erfroren. Obwohl bekannte Unternehmen wie Nestlé oder Pizza Hut ihre Unterstützung für das grausame Rennen eingestellt haben, gibt es noch immer Werbepartner, die dringend von Euch hören sollten:

Petition: Bitte nimm an dieser Petition von PETA USA an Coca Cola und weitere Sponsoren teil.

Die Länge der Strecke – 1.049 Meilen – entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Berlin und Madrid. Es gilt als das härteste Rennen der Welt. Ein großer Teil der Hunde schafft es nicht ins Ziel. Durchschnittlich müssen die Tiere über 160 Kilomater pro Tag laufen. Viele Hunde erleiden dabei Frakturen, erkranken an Darmviren und laufen sich die Pfoten auf dem Eis blutig. Es kommt zu Todesfällen durch Unterkühlung, Lungenentzündungen, Magengeschwüren oder Verletzungen.

Nicht nur auf der Strecke leiden die „Schlittenhunde“, bitte schau dir den 2-minütigen Trailer an:

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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