Bekleidung Pelz

So tötet Furla Tiere für Bommel

Silberfüchse in einer Pelzfarm
© We Animals/The Ghosts in our Machines

Das „fur“ in „Furla“

Warum sollte jemand seine Tasche mit dem Fell eines Tieres schmücken wollen, das sein ganzes Leben lang in einem verdreckten, viel zu engen Käfig gesperrt wurde, bevor es erschlagen, vergast, durch Stromschlag getötet oder sogar lebendig gehäutet wurde?

Das internationale Modelabel Furla findet Tierquälerei offenbar besonders schick und verkauft noch immer zahlreiche Schlüsselanhänger mit Bommeln aus Tierfell. Viele Male hat PETA USA Kontakt zu dem Unternehmen aufgenommen und über das Tierleid durch den Handel mit Pelzen aufgeklärt. Bei Furla interessiert das leider niemanden.

Der grausame Alltag auf Pelzfarmen

Auf Pelzfarmen werden die billigsten Tötungsmethoden angewendet, die es gibt. Es geht ausschließlich darum, den Pelz und dessen Marktwert nicht zu beschädigen. So werden die meisten Tiere durch Genickbruch, Erstickung, Vergasung oder durch das Anbringen von Elektroden an ihren Genitalien getötet – jedes dieser Verfahren verursacht den Tieren erhebliche Schmerzen und Leid. Wer sich wehrt, wird zusätzlich getreten und geschlagen. Sobald die Tiere bewusstlos sind, werden sie an ihren Beinen oder am Schwanz aufgehängt und ihnen wird das Fell vom Körper gerissen. Die gehäuteten Körper werden achtlos auf einen Haufen geworfen. Einige von Ihnen sind zu diesem Zeitpunkt noch am Leben und ihre nackten Körper regen sich noch qualvoll unter den letzten Atemzügen, bevor sie schließlich sterben.

Es hat sich ausgebommelt

Obwohl die meisten Pelze auf der Welt aus China kommen, sind die Bedingungen für die Tiere überall erschreckend gleich. Es macht keinen Unterschied ob ein Fell aus Europa, Asien oder Amerika kommt – Pelz ist immer mit enormer Tierquälerei verbunden. Darum haben zahlreiche Designer wie Giorgio Armani, Stella McCartneyRalph Lauren oder Steffen Schraut, Pelze bereits komplett aus ihren Kollektionen verbannt.

Furla verkauft weiterhin Tierfelle. Dabei verwendet die Marke nur Pelze für Bommel an Schlüsselanhängern. Diese könnten problemlos durch tierfreundliche Designs oder Kunstpelze ersetzt werden.

Schicke Furla eine Nachricht

Hier kannst du das Unternehmen gemeinsam mit PETA USA dazu auffordern, keine Pelze mehr zu verkaufen. Werde jetzt aktiv und gib den Tieren Deine Stimme!

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Über den Autor

Hanna

Hanna ist Fachreferentin für Tiere in der Bekleidungsindustrie. Dass sie sich heute für Pelztiere einsetzt, ist ihren zwei Katzendamen zu verdanken.

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