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So sieht der Tiger-Tempel in Thailand heute aus

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 130 Tiger aus dem berüchtigten Tiger-Tempel in Thailands Westen beschlagnahmt und auf Auffangstationen im ganzen Land verteilt. Zu lange hatten die Behörden die Augen vor dem Tiermissbrauch verschlossen. Bei der mehrtägigen Aktion wurden unter anderem 40 tote Tigerbabys in Kühltruhen entdeckt.

Nun gibt es keine Touristen mehr, die Eintritt für Tigerselfies zahlen. Heute sehen die Anlagen so aus, wie wir uns die Zukunft von Tiergefängnissen vorstellen:

Die Tiger im Tempel mussten fast ihr gesamtes Leben in winzigen, kargen Betongefängnissen verbringen. Heraus kamen sie nur, um Geld für die Betreiber zu verdienen. Gedankenlose Touristen bezahlten für ein Selfie mit betäubten Tigern, doch die Tiere bezahlten einen weitaus höheren Preis.

Was du tun kannst

Solange Touristen Eintrittskarten für solche Einrichtungen bezahlen, werden Tiere gefangen, gequält und getötet. Bitte besuche niemals eine Einrichtung, die Tiere aus kommerziellen Gründen zur Schau stellen.

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Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.