Unterhaltung Zirkus

Französischer Zirkus wirft deutschen Elefantenquäler aus laufender Tournee

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Elefantendompteur Lars Hölscher ist für seine Elefantenquälerei europaweit bekannt. Schon 2009 veröffentlichte die britische Organisation Animal Defenders International Videoaufnahmen die zeigen, wie die Elefanten des Deutschen während eines Gastspiels in Großbritannien immer wieder gequält und geschlagen wurden.

Seitdem starben zwei der drei Elefantinnen, zuletzt Sonia im September 2015, in einem Zirkus in der Slowakei. Hölscher hatte sie weiterhin auftreten lassen, obwohl sie seit Monaten krank war.

Auch bei Vana Mana, der letzten Überlebenden, denkt Hölscher nicht daran, sie in Rente zu schicken. Er reiste mit ihr im Herbst von Osteuropa nach Frankreich, um auch sie bis zu ihrem letzten Atemzug in der Manege auszunutzen. Doch als der französische Zirkus von dem Quäl-Video erfuhr, wurde Hölscher vor ein paar Tagen kurzerhand rausgeworfen, wie französische Medien berichten – aus der laufenden Tournee!!

Helft uns: Wo sind Lars Hölscher und Vana Mana jetzt?
Laut Presse soll Hölscher nun wieder in Deutschland sein.
Falls ihr mitbekommt, in welchem Schuppen oder LKW die einsame Vana Mana versteckt wird, schreibt uns bitte sofort an whistleblower@peta.de. Denn weibliche Elefanten dürfen nicht einzeln gehalten werden, sie brauchen unbedingt Artgenossen. Vana Mana hat außerdem eine Rüssellähmung. Wir würden uns dann für eine Beschlagnahmung einsetzen, damit sie in einem großen stationären Gehege einen erträglichen Lebensabend mit Artgenossen hat und nie wieder in der Manege dümmliche Tricks vorführen muss.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.