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Pelz: Wie Füchse in Tschechien leiden

fuchs

Der Babyfuchs wächst in einem winzigen Drahtkäfig auf. Mit seinen kleinen Beinen rutscht er immer wieder durch die großen Gittermaschen. Diese aktuellen Videobilder aus Tschechien wurden von der Tierrechtsorganisation Animal Defenders Czech Republic (OBRAZ) veröffentlicht. Sie dokumentieren erneut die systematische Tierquälerei in der weltweiten Pelzindustrie, wie wir sie auch aus China und europäischen Ländern kennen.

 

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Die Hölle auf Pelzfarmen

Aktuell gibt es in unserem Nachbarland Tschechien noch 12 aktive Pelzfarmen mit schätzungsweise 10.000 Tieren, die dort in winzigen Drahtkäfigen dahin vegetieren. Diese Füchse, Nerze, Chinchillas und Frettchen werden in der Gefangenschaft verrückt, leiden an Verletzungen und Infektionen und werden nach nur wenigen Monaten vergast oder mit einem analen Elektroschock getötet. Unnötige Opfer für die Modeindustrie.

 

Kampf für ein Pelzfarmverbot

Nachdem in den letzten Jahren erst Slowenien und dann die Niederlande ein Verbot von Pelzfarmen erlassen haben, ist es an der Zeit, dass auch in Tschechien die Politik des Haltens und Tötens von Tieren für Pelz komplett verbietet. Heutzutage stehen mit Kunstpelzen geeignete und qualitativ ebenbürtige Textilmaterialien der Mode zur Verfügung.

Bitte unterschreibt und teilt die Petition für ein Pelzfarmverbot in Tschechien an den zuständigen Agrarminister, insbesondere wenn ihr Freunde und Bekannte in Tschechien habt.

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Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.