Problem: Nitrat im Grundwasser

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Umweltverschmutzung durch Nitrat im Grundwasser: Laut StatistischemBundesamt wurden 2012 in Deutschland rund 12,6 Millionen Rinder, 27,7 Millionen Schweine, 36,5 Millionen „Legehennen“ und 67,5 Millionen „Masthühner“ gehalten. Diese wahnsinnigen Massen an fühlenden Lebewesen produzieren natürlich auch unvorstellbare Mengen Kot und Urin. Durch die Intensivtierhaltung werden die Böden, auf denen die angefallene Gülle ausgebracht wird, vor allem mit dem darin enthaltenen Nitrat überdüngt. Die Folge: Nitrat im Grundwasser!

Auch die Europäische Kommission kritisiert, dass auf über 50 Prozent der Messstationen der Nitratgrenzwert überschritten wird. Und nach Angaben des Umweltbundesamt werden 90 Kilogramm mehr Nitrate pro Hektar ausgebracht als Notwendig wäre.

Doch was bedeutet dies für uns?

In unserem Grundwasser steigt über Jahre hinweg der Nitratstickstoffgehalt an. In unserem Körper können durch zu hohe Aufnahmen  Nitrosamine entstehen, welche krebserregend sein können. Bei Säuglingen und geschädigter Darmflora kann Nitrat zu auch Nitrit umgewandelt werden und dann zu Sauerstoffarmut an den roten Blutkörperchen bis hin zum Ersticken des Säuglings führen.

Für die Umwelt bedeutet eine zu hohe Düngung die Verschmutzung von Gewässern, Seen und Meeren und damit ein irreversiblen Eingriff in das sensible Ökosystem. In der Ostsee kommt es wegen der Überdüngung jährlich zu einem großen Fischsterben, da Algen, die dem Wasser Sauerstoff entziehen, überhand nehmen.

Die Lösung ist die bio-vegane Landwirtschaft. Diese kommt ohne Kunstdünger, Pestizide aber eben auch Tiergülle aus. Nur die vegane Ernährung bedeutet nachhaltigen Tier- und Umweltschutz.

Erfahre mehr und starte heute noch in ein veganes Leben!

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