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Was die meisten der NATO-Staaten längst begriffen und umgesetzt haben, sickert nun auch in den USA langsam zu den Entscheidungsträgern durch: Lebende Tiere (z.B. Ziegen oder Schweine) in militärischen Übungen zu verstümmeln und zu töten ist erstens ethisch nicht vertretbar und zweitens gibt es im Zeitalter der Drohnen und technisch ausgeklügelten Simulatoren nun wirklich didaktisch sinnvollere und effizientere Ausbildungsmethoden.

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Ziegen wie diese werden in militärischen Übungen in den USA verstümmelt und getötet; © mape_s, flickr.com

Deshalb hat der US-Kongress angeordnet, dass das amerikanische Verteidigungsministerium nun einen Plan vorlegen muss, wie das sogenannte „Live Tissue Training“ (deutsch: „Training am lebenden Gewebe“) abgeschafft werden kann. Derzeit werden in den USA nach wie vor jährlich tausende von Tieren, vorwiegend Ziegen, bei lebendigem Leibe verstümmelt, von Auszubildenden wieder zusammen geflickt und dann getötet. Schockierende Undercover-Aufnahmen eines derartigen „Trainings“, die unserer Schwesterorganisation PETA USA letztes Jahr zur Verfügung gestellt wurden, zeigen, wie unzureichend betäubte Ziegen laut stöhnen und verzweifelt strampeln, während ihnen johlende und pfeifende Männer mit Heckenscheren die Beine abtrennen.

Wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder, dass moderne Lehrmethoden wie z.B. lebensechte computersimulierte Puppen einen viel größeren Lerneffekt bieten als das grausame Verstümmeln fühlender Wesen. Die deutsche Bundeswehr verzichtet übrigens eigenen Angaben zufolge vollständig auf den Einsatz lebender Tiere in der Ausbildung von militärischem Personal. Dank der intensiven Bemühungen von PETA wird dies hoffentlich auch in den USA bald Realität sein!

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VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.