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Was ist das?

Wenn es nicht so tragisch wäre, wäre es beinahe amüsant.

Diese Woche gibt es anscheinend bei Radio- und Fernsehsendern nur noch ein Thema: der Pferdefleisch-Skandal. Und auch mit Online-Zeitungsartikeln werde ich zurzeit bombardiert, weil ich sowohl Pferd als auch Fleisch als Google-Alert eingestellt habe.

Viele Menschen sind empört, schockiert, können es nicht fassen, dass sie möglicherweise Fleisch gegessen haben, ohne zu wissen, dass sie sich ein so anmutiges, erhabenes und stolzes Tier wie das Pferd haben auf der Zunge zergehen lassen.

Mittags Pferdefleisch, abends zum Reiten“ titelte der Spiegel. Beinahe im Minutentakt gibt es neue Meldungen auf den Seiten von ARD, BILD oder FAZ. Europaweit werden gerade Tortellini, Lasagne und andere, als Rindfleisch deklarierte Produkte, aus dem Handel genommen und untersucht.

„Kontrollen“, höre ich soeben einen Experten der Verbraucherzentrale im Radio sagen, sollen des Rätsels Lösung sein. Man wolle ja schließlich wissen, was in seinem Essen drin ist.

Menschen differenzieren, sie teilen Tiere in Kategorien ein. Dabei vergessen sie, dass ALLE Tiere, egal ob Pferd, Rind, Schwein oder Fisch, Schmerzen empfinden und panische Angst haben, wenn sie im Schlachthof stehen und dabei zusehen müssen, wie ihre Artgenossen aufgeschlitzt werden bzw. in Fangnetzen ersticken.

Ich habe es wirklich versucht. Ich wollte tolerant sein. Aber dieser mediale Super-Gau zum Thema Pferdefleisch zeigt wieder einmal, wie begrenzt einige Menschen denken. „Pferdefleisch, nein, das würde ich niemals essen!“ Aber warum? Die Kühe würden rufen: „Was hat Fury, was ich nicht hab?“, und Fury würde antworten: „Die Menschen sind der Meinung, dass ich zu schön, zu edel und zu erhaben bin, um gegessen zu werden.“

Bleibt zu hoffen, dass möglichst vielen nun der Appetit am Fleisch vergangen ist.

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VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.