Pferde mögen, Kühe töten?

32

Bookmark and Share

Während der Gedanke, ganz unerwartet in einen Pferdeburger zu beißen, die ganze Bevölkerung in England, Frankreich und Schweden schockiert und die Pressemeldungen über Pferdefleisch, das als Rindfleisch ausgewiesen ist, selbst Deutschland erreichen, frage ich mich, wie viele Gedanken sich die Menschen wirklich darum machen, welche Tiere sie essen?


In bestimmten Wurstsorten, die als Geflügelwurst verkauft werden, steckt Schweinefleisch. Manchmal ist sogar mehr von einer anderen Sorte Fleisch enthalten als der Name vermuten ließe. Für Veganer ist ein Huhn, ein Schwein, eine Kuh, ein Pferd, ein fühlendes Lebewesen. Ausschlaggebend ist nicht, ob ein Tier einen Nutzen für den Menschen hat oder ob es in die Kategorie eines sogenannten “Haustieres” fällt, sondern wichtig ist nur, dass ein Tier Schmerz und Freude fühlen kann, wie jeder von uns. Schmerzen gilt es zu verhindern!

An der gewerblichen Fleischerzeugung hat Rindfleisch einen Anteil von 14,2 %, Geflügelfleisch 17,4 % und Schweinefleisch 68,1 %. Der Anteil an Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch beträgt zusammen 0,3 %. Menschen lehnen Pferdefleisch ab, weil sie Ponys liebeswert finden und sie ihnen sehr nahe stehen. Aber Lämmer, Schweine, Hühner und andere Tiere werden ohne Wimpernzucken und ohne ihren Qualen Beachtung zu schenken, getötet. Der Pferdefleisch-Skandal macht deutlich, dass Menschen Tiere in Kategorien einteilen. Wo ziehen die Menschen ihre Grenze? Sind wir Hunde- und Katzenfreunde oder Tierfreunde? Eine vegane Lebensweise zieht die Grenze dort, wo das Leiden beginnt. Kein Tier hat es verdient zu sterben, also ist es nur konsequent, auch kein Tier zu essen.

Bookmark and Share
  • miss viwi from veggietoria

    …wirklich eine sehr schräge Geschichte…die Fleischindustrie hat Formen angenommen, die es nahezu unmöglich machen verlässliche Kontrollen zu garantieren….

    …Vegetarier und Veganer werden oft ja ausgelacht, wenn es um den Wunsch korrekter Inhaltsstofflisten geht, von wegen mit Gelatine geklärter Apfelsaft usw. jetzt trifft es mal die Fleischesser…

    …ich schätze, die aufgedeckten Lebensmittel sind nur die Spitze eines Eisberges….

    vegan l♥ve&peace, miss viwi

  • Silvio Harnos

    “Kein Tier hat es verdient zu sterben, also ist es nur konsequent, auch kein Tier zu essen.”

    Hat ein Mensch es verdient zu Sterben? Wieviel Kinder könnten gerettet werden, wenn Ihnen preisgünstig tierische Nahrungsmittel zu verfügung gestellt würden! Ich lese bei Peta Milch macht Pickel! Ein Kind das Hungerleidet würde diese Pickel gerne annahmen nur um ein Schluck Milch zu bekommen.

    Pferdefleisch war früher auch sehr bekannt. Auch heute noch werden unteranderem Würste hergestellt. Für einen Veganer unvorstellbar, aber es gibt über 95% der Menschen die sich auch von Fleisch ernähren. Von den restlichen 5% sind die meisten Vegetaria.

    Ich bin der Meinung man soll jeden das seine lassen und vor allem nicht eine vorsätliche Behauptung aufstellen, wie z.B. Fisch sei mit Quecksilber so vergiftet, dass es tötlich wirken kann. Selbst die Quellen Angaben von Peta sagen z.B. dass in Deutschland eine Gefährdung ausgeschlossen ist. Und erhlich gesagt Quecksilber kan überall vorkommen auch in Veganernahrung!

    Also wenn man schon sich zu einem Thema äussert sollte man auch bei der Wahrheit bleiben und vor allem gesetzliche Bestimmungen einhalten!

    Da ich weis das ich gleich wieder mit bösen Antworten zugeboomt werde, ich bin für Meinungsfreiheit!

    • miss viwi from veggietoria

      es würden noch sehr viele Menschen mehr gerettet werden, wenn es keine billigen Tierqualprodukte geben würde…und keine Konsumenten danach verlangen würden…
      …so einen Blödsinn habe ich schon lange nicht gelesen…

      …das hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, für die mache ich mich auch stark…hier haben wir es mit einem gefährlich hohen Maß von Unwissenheit zu tun…

      80% der hungernden Kinder leben in Nahrungsexportierenden Ländern. In diesen Ländern wird die Ernte dazu verwendet, Tiere in Europa zu ernähren, anstatt die hungernden Kinder vor Ort…

      Fleischkonsum TÖTET Menschen mit Hilfe der Fleischkonsumierenden Menschen in Europa.

      Bitte informier dich, es gibst online SOVIEL Material, das die Konsumenten nicht hinters Licht führen will, weil alleine schon keine Profitbeteiligung vorliegt.

      mfg, miss viwi

      • Silvio Harnos

         Hallo miss viwi,

        2,5% der Weltbevölkerung essen kein Fleishc und wollen demnach 97,5 % der Menschheit dieses Verbieten!

        Nahrung muss für jeden Menschen auf der Welt zu haben sein und das zu einem vernümpftigen Preis, den er siuch auch leisten kann.

        Abschafung der Spekulation mit Nahrungsmitteln, dass wäre zum Beispiel ein Anfang!

        Globale Verteilung von Überschüßen, käme an Position zwei!

        Und glaub mir, dann würde es so manchen Tier auch viel besser gehen, wenn nicht irgendwelche Banker spekulieren würden, das aufgrund einer Düre 2014 kein Getreide verfügbar ist.

        Es gibt z.B. riessige Lager die mit Getreide gefüllt sind auch in Deutschland. Alle 10 Jahre wird diese Notreserve wie die sich schimpft ausgetauscht, das heist, der Inhalt ist dann reines Tierfutter. Würde man das Horten lassen, könnten so manche Länder auch genügend Nahrungsmittel kaufen!

        Un noch mal was zu diesem Beitrag in Deutschland ist bis heute kein einziges Pferdefleisch gefunden worden, wo es nicht hingehört.

         

        • Reg09

          *am rande klugscheiß* ^^Der Überschuss in manchen Ländern wird nur allein deswegen nicht an Hungerleidende im Ausland verteilt, weil zum einen der Transport enorme Kosten bedeuten würde – wer würde die bezahlen können? Ausserdem brauchen Länder mit großer Armut & Hunger einen Plan zum Aufbau, weg von der Ausbeutung & dem Mangel, hin zu einem zumutbaren Leben. Wenn man da einfach immer Nahrung hinpumpen würde, wäre das keine dauerhafte Lösung. Zum 2. wird Nahrung, wie oben bereits von jemanden erwähnt häufig aus diesen Ländern exportiert, um dann als Viehfutter zu enden. Fakt ist, dass Tiere ein Vielfaches aufnhemen müssen, bevor sie ihr Schlachtgewicht erreichen. So unterstützt man mit Fleischkonsum also auch den Hunger.Natürlich müsste keiner hungern, würde man überflüssiges einfach verschenken. Aber das würde unsere Wirtschaft, unseren Luxus schädigen, aus Profitgründen wird das nicht zugelassen.
          Grüßle Reg ^^PS: es gibt viele Vegetarier & Veganer aus religiösen Gründen oder auch, weil für sie fast kein Fleisc bzw Tierisches vorhanden ist. & du bewegst dich nur auf Vorurteilen, kennst du denn alle dieser 2,5% der Veganer, um sagen zu können, dass wir alle die restliche Bevölkerung überreden/zwingen/whatever wollen, um auch unseren Weg einzuschlagen?

          • Silvio Harnos

             Hallo Reg09,
            *am Rande Glugscheißen*

            Also weist du wieviele Container weltweit leer zurückfahren auf den Weltmehren?

            Du bist also der meinung lieber das Zeug verotten lassen asl einem einzigen Menschen das Leben zu retten? UNverständlich sage ich da nur.

            Der Transport ist definitiv möglich und auch finanziell tragbar. Voraussetzung ist natürlich das der Spekulationshandel mit Nahrungsmittel unterbunden werden muss. Der Bauer muss sein Geld bekommen, was sein Produkt wert ist und nicht, dass Handelsketten den Preis bestimmen. Überproduktion muss gesammelt werden und dann Zeitnah verteilt werden. Es geht nicht darum diese Nahrungsmittel zu verschenken, sondern, das ein Preis gezahlt wird der nicht durch künstliche Spekulationsgeschäfte in die Höhe getrieben wird! So schliesst sich der Kreislauf und man muss nichts wegschmeissen oder vernichten!

            Weiterhin ist die Prozentzahl von 2,5% erwiesen. Und les dir meinen Beitrag durch ich habe nichts gegen Vegetaria oder Veganer, nur sollten diese auch den Anstand haben gegen normale Menschen, die Fleisch essen nicht radikal vorzugehen. Der Mensch ist nun mal ein Allesesser und das seit über 2 Millionen Jahren!

          • Reg09

            Ich bin nicht der Meinung es lieber verrotten zu lassen, wo habe ich das denn gesagt? ^^ Also man muss immer zwischen Fakten & Meinungen unterscheiden. Über beides kann man natürlich disskutieren.Ich habe lediglich meinen Standpunkt der Fakten erörtert, natürlich lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen.Aber ich bin der Meinung, dass es besser ist, in betroffenen Ländern eine gute Infrastruktur zu schaffen, damit das Land sich selbst versorgen kann, anstatt es zuerst auszubeuten & dann schlecht gewordenen Überschuss an die Armen dort zu verteilen.

            Weiterhin lies du dir durch, was ich geschrieben habe ^^ Du kannst nicht diese sogn. 2,5% in ein Boot setzen & sagen ‘alle gleich! alle uns gegenüber radikal!’ ;)Mag sein, dass der Mensch schon über 2 Mio Jahre existiert, allerdings ist das kein driftiger grund, um Tierisches zu konsumieren, Simples Beispiel: Konsumierst du irgendwelche Milchprodukte? ja? Gibt es für dich, mein erwachsener Herr, auch noch nicht 2 Mio Jahre lang. Gingen unsere verehrten Vorfahren in der Tierfabrik auf die Jagd auf überzüchtete, mit Medikamenten vollgepumpte & kranke Tiere? Nope, wie schaffst du es dann, den Mensch von heute mit dem Mensch von früher gleich zu setzen? & ich wette, damals hatten sie auch Autos um von Höhle zu Höhle zu fahren …

    • André Hülsenitz

      Hallo an Alle,

      es ist immer eine Freude solchen Diskussionen zu folgen.

      Mahatma Gandhi sagte einmal: “Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.”

      Und wenn man hier schon Fakten auf Tisch bringt, finde ich folgende aussagekräftig genug:

      Man sollte sich mal bewusst machen, wie vielen Menschen, gerade in der 3. Welt, geholfen wäre, wenn man den Fleischkonsum einschränken würde.
      Jeden Tag sterben mehr als 40.000 Kinder den Hungerstod.
      Über 1 Milliarde Menschen hungern auf dieser Welt, das entspricht jedem 8. Mensch.
      Um unsere Gesellschaft mit „ausreichend“ Fleisch versorgen zu können, müssen unzählig viele Tiere, zum Großteil in Massenhaltung, unter grausamen Bedingungen ihr Leben lassen.
      Wir reden hier von Jährlich mehr als 50 Milliarden Tieren weltweit.Diese immense Anzahl benötigt dementsprechend ein unnatürliches Maß an Futter.50% der Weltgetreideernte sowie knapp 90% der Weltsojaernte werden an die Tiere der Fleisch- und Milchproduzenten verfüttert.Diese Futtermittel würden ausreichen um 14,4 Milliarden Menschen zu ernähren, bei einer bestehenden Weltbevölkerung von ca. 8 Milliarden Menschen.Das Grausame an diesen Fakten ist, das ca. 2/3 dieser Futtermittel aus Entwicklungsländern stammen. Dort wo Menschen aufgrund Unterernährung sterben.So fressen die Tiere der Reichen, das Essen der Armen.Und das nur weil Menschen nicht auf ihr Fleisch verzichten wollen.Mit jedem 220g Steak was man essen würde, könnte man 40 hungernde Menschen einen Tag sättigen, allein von dem Aspekt her was an Wasser und pflanzliche Nahrung dafür benötigt wird.Um 1Kg Fleisch zu erzeugen, sind je nach Tierart 7-16kg pflanzliche Nahrung und bis zu 20.000l Wasser nötig.Da frage ich mich, ob sich die Hungernden dieser Welt eher über ein Steak freuen würden oder über täglich Wasser und täglich Brot. mfgAndré

  • http://profile.yahoo.com/NMG4XL23V3TUZOCHZDRPKRIFR4 jupprider

    Genau, jeder sollte bei seinem Bissen in ein Stück Fleisch darüber nachdenken, wie es wäre, wenn dieses Fleisch von seinem geliebten Haustier stammen würde! Es macht keinen Unterschied, ob ein Tier abgeschirmt und eingepfercht auf seinen oft miesen Tod wartet oder in unserer Obhut ernährt, gestreichelt und umsorgt wird bis an sein hohes Lebensende. Den Unterschied macht nur die begrenzte Perspektive aus welcher wir Menschen es sehen.
       Die wirklich revolutionierende Maßnahme um Millionen von ‘Schlachtvieh’ (oder doch ‘sensiblen Individuen’) Leid und den Tod zu ersparen wäre, daß jeder Mensch das Tier selber töten und verarbeiten müsste!

    • Silvio Harnos

       Hallo jupprider,

      Ich esse keine Hundefleisch, und meine Koi und Zierfische im Aquarium haben von mir auch nichts zu befürchten.

      Die Menschheit ernährt sich seit über 2 Millionen Jahren unteranderen von Fleisch. Nichtfleischesser sind eine Randgruppe, denn 2,5% der Weltbevölkerung die kein Fleisch von Haus aus essen, sind eine Minderheit. Dennoch wollen sie mit Gewalt zwingen auf ihr leckeres Schnitzel zu verzichten.

      Tierschutz ist wichtig, aber man sollte Nutztier von einem Haustier unterscheiden!

      Ich habe schon mehrmals mit Veganern und Vegetarieren über das Thema unterhalten. Wie wollt Ihr 97,5 % der Weltbevölkerung mit Veganen oder Vegetarischen Lebensmitteln satt bekommen. Wenn ihr die Lösung habt warum hungern in Afrika noch Kinder und sterben daran?

      Ich schwöre, wenn mir ein Veganer oder Vegetaria die Lösung präsentiert, esse ich nie wieder Fleisch und Fisch!

      • Reg09

        Bitte erkläre dir mal, was der Unterschied zwischen einem Haus- & Nutztier wäre?
        Ich könnte doch auch ein Schweinchen als Haustier halten, oder Rinder so wie Pferde?
        Mit Unterschied meine ich natürlich nicht, dass das eine Tierchen im Stall (oder in der Fabrik) & das andre im Haus lebt, sondern was ist so entscheidend, was dich anekeln würde, (d)einen Hund zu essen & was es hingegen so toll macht ein Wiener Schnitzel zwischen den Zähnen zu haben.

        Du kannst nicht die Vegetarier für den Hunger verantwortlich machen.
        Ohne die Produktion von tierischen Produkten hätte man genügend Nahrung um 8,7 Mio Menschen zu ernähren. Aber das Hauptproblem stellt natürlich die Verteilung statt, denn vegan oder nicht – wo’s trocken is, wächst wieder Weizen, noch hat die Kuh viel abzugrasen. Allerdings wird ja viel aus Ländern in denen Leute hungern, Getreide exportiert, um unsere Tiere zu füttern …

        • kamy31

          Hallo Miss Vivi, 
          ich glaube leider du verstehst die Zusammenhänge nicht so ganz. Natürlich ist es grausam, dass es soviele hungernde Kinder gibt, das steht außer Frage!! Aber den Kindern ist nicht geholfen, wenn sie Fleisch zu essen bekommen. Wenn man das Getreide, vor allem Soja direkt als Nahrungsmitteln verarbeiten würde, könnten deutlich mehr Menschen davon satt werden, als wenn man dieses Getreide den Rindern zu fressen gibt, die wir dann wiederum essen. Verstehst du wie bescheuert das alles ist? Man spricht von Hunger in der Welt und dennoch wird die Fleischindustrie bevorzugt. Hauptsache die Rinder wachsen schnell, damit die gierigen Menschen, die im Überluss leben, ihr Steak auf den Teller bekommen. 

          Ich finde es utopisch zu sagen, dass keiner mehr Fleisch essen sollte. Das ist irgendwo auch Unsinn, denn Menschen essen seit jeher Fleisch. Aber es macht eben einen erheblichen Unterschied, wie das Tier aufgewachsen ist, dass der Mensch dann isst. Würden ALLE Menschen, ihren Fleischverzehr minimieren, auf 1-2 Mal in der Woche beschränken, müssten nicht mehr Tonnenweise Fleisch produziert werden. Dann müssten die Tiere nicht mehr als Ware dienen. Sie müssten nicht mehr diese Qualen durchstehen. Es ist eine Katastrophe, die ganze Fleischindustrie ist eine reine Katastrophe. Die einen essen ohne Reue und denken keine Sekunde darüber nach, was sie eigentlich essen. Die anderen finden es zwar schlimm, was mit den Tieren passiert, vergessen es aber beim Biss in den Burger wieder. Und die meisten haben schlichtweg Angst davor zu erfahren, was wirklich mit den Tieren passiert. Sie wollen die Wahrheit gar nicht wissen und schützen sich selbst mit Unwissen.

          Es müssten deutlich strengere Gesetze her und vor allem müssen die Menschen endlich mal aufwachen. Aber viele sind einfach zu dämlich…

      • http://twitter.com/DieNickel Nickel

        Manche Menschen kann man einfach nicht überzeugen.
        Die Kraft und Mühe, die man aufwenden müsste, um jemanden wie dich, der in seinen widersprüchlichen Aussagen sein Unvermögen, Statistiken zu interpretieren darstellt, und gar mit dem “Wir essen doch aber schon seit 2 Millionen Jahren Fleisch”-Argument rumkommt, ist die Schererei nicht wert.

        Also viel Spaß mit deinem leckeren Steak;
        deine Erkenntnis kommt dann halt erst, wenn deine Herzgesundheit dir deinen Fleischkonsum dankt.

      • horst horst

         Hallo Silvio,
        Du sagst die Menschheit ernähre sich seit 2 Millionen Jahren unteranderem von Fleisch. Das ist eine Aussage, deren Wahrheit ich im Moment weder bestätigen noch widerlegen kann, aber das ist auch gar nicht von Bedeutung.
        Meine Frage ist vielmehr, inwiefern das ein Argument dafür ist einem Lebewesen vermeidbares Leid zuzufügen. Wie rechtfertigt es das immense Leid der modernen Tierhaltung gegenüber dem Genuss der Menschen.

        Nur weil etwas schon lange Zeit üblich ist, es “normal” ist, heißt es noch lange nicht, dass es auch gut ist.

        Ich versuche es Dir an einem anderen Beispiel deutlich zu machen:
        Nehmen wir dazu die Sklaverei in den Südstaaten Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals hielten die Sklavenhalter, die Plantagenbesitzer, ja die Allgemeinheit der Weißen es für legitim ihre Mitmenschen als ihren Besitz zu betrachten, mit dem sie nach gutdünken verfahren können, was, nur zum Beispiel, einschloss sie grausam zu bestrafen, sie zur Arbeit zu zwingen, die Frauen zu vergewaltigen, ja sogar sie zu töten.

        Dises Verhalten den Sklaven gegenüber hielten sie für vollkommen gerechtfertigt, hatten ja schon ihre Väter vor ihnen so gehandelt, außerdem konnten sie sich auf eine lange Geschichte der Sklaverei berufen, die es schon bei den Wikingern, den Römern, den Griechen, den Mesopotamiern, den Ägyptern und wer weiß wann es damit angefangen hat, womöglich ist die Sklaverei annähernd so alt wie die Menschheit.

        Doch diese “Tradition” stellt nicht im mindesten eine Legitimation für die Sklaverei dar.

        Genausowenig stellt eine Beschreibung des momentanen Zustands*  eine moralische Begründung dar. Es geht hier nicht darum, wie wir handeln, sondern wie wir handeln sollen.

        *(laut dir ein Anteil von 97,5 Prozent der Menschen, die das Tierleid als durch den Genuss gerechtfertigt sehen, oder wie ich unterstelle sich wenig Gedanken darum machen, der 2,5 % Nichtfleischessern gegenübersteht.)

        Du schreibst: “Dennoch wollen sie mit Gewalt zwingen auf ihr leckeres Schnitzel zu verzichten”. Die Frage, ob Gewalt ein legitimes Mittel darstellt, ist eine Frage die man sich durchaus stellen muss, sie wird aber meiner Meinung nach von den meisten “Nichtfleischessern” abgelehnt, da eine Berücksichtigung des tierischen Leids die Wahrnehmung des Menschlichen nicht beeinträchtigt. Es wird lieber versucht, wie hier, auf eine rationale Art und Weise zu diskutieren und mit Argumenten, statt mit Gewalt zu überzeugen.

        Wir Menschen, oder sagen wir die meisten unterscheiden zwischen Haus- und Nutztier. Zum ersteren bauen wir eine innige Beziehung auf und teilen unser Leben mit ihnen. Wir sind besorgt um ihr Wohlbefinden; wenn sie krank sind, hoffen wir, dass sie wieder gesund werden, und wenn es dann so weit ist, möchten wir ihnen einen möglichst schmerzlosen Tod ermöglichen.

        Die Tiere der anderen Kategorie, die Nutztiere gehen uns persönlich wenig an, wir kennen sie nicht, von ihnen erwarten wir uns nur einen Nutzen. Wir wollen zwar auch nicht, dass sie unnötig leiden, wir sind gegen Tierquälerei, aber nur solange es mit unserem Interesse nach “einem leckeren Schnitzel” nicht in die Quere kommt.

        In diesen beiden Kategorien orden die meisten westlichen Menschen Tiere, die mit dem Menschen leben ein, aber warum formulierst du deinen Satz: “Tierschutz ist wichtig, aber man sollte Nutztier von einem Haustier unterscheiden!”
        normativ, also Handlungsanweisend. Wieso soll man unterscheiden?
        Wieso sollte man deinen Koi mehr schützen, als ein Schwein, das zur Ernährung aufgezogen wird.
        Deshalb die Frage an Dich: Wieso würdest du kein Hundefleisch essen?
        Unabhängig davon, dass es hier allgemein nicht üblich ist, spricht doch nichts dagegen, oder?

        Der Punkt der mich am meisten erschüttert hat, war der folgende:
        “Wie wollt Ihr 97,5 % der Weltbevölkerung mit Veganen oder Vegetarischen Lebensmitteln satt bekommen.”
        Zur Herstellung von einer Kalorie in der heutigen Mischung tierischer Nahrungsmittel bedarf es 5,5 Kalorien, die an das Tier verfüttert werden.
        Und da heutzutage die Nutztiere keine Abfälle fressen oder auf für Menschen nicht anders nutzbaren Flächen, wie hochgelegene Wiesen, weiden, werden Nahrungsmittel verschwendet, in dem sie an Tiere verfüttert werden.
        Würde man diese Nahrungsmittel direkt konsumieren, könnte man damit viel mehr Menschen versorgen, als auf die momentane Art und Weise.
        Oder um es anschaulicher zu machen:
        Ein Rind muss mit 16 Kg pflanzlicher Nahrung, vorallem Getreide und Soja, gefüttert werden, damit es ein Kilo zunimmt. Wovon werden mehr Menschen satt von einem Kilo Fleisch, oder den 16 Kilo pflanzlicher Nahrung?

        Ich sage nicht, dass eine weltweite fleischlose Ernährung die Lösung des Welthungers ist, das ist ein weitaus komplexeres Problem, das ich mehr in der Verteilung der Lebensmittel, als der Produktion sehe, denn schon heute werden 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen, eine Menge, mit der man das Hungerproblem viermal lösen könnte. Aber das ist ein anderes Thema.
        Die fleischlose Ernährung erhöht die absolute Menge der zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel.

        Außerdem sind sie in diesem Punkt einem Irrtum aufgesessen, denn schon diese 97,5% von denen du sprichst ernähren sich ja nicht nur von Fleisch und anderen tierischen Produkten, der Hauptenergielieferant ist heute schon das Getreide.

        Ich habe das Gefühl, der Vegetarismus/Veganismus werde angegriffen, und sei in eine defensive Position gedrängt, wenn du sagst: “Wenn ihr die Lösung habt warum hungern in Afrika noch Kinder und sterben daran”
        Aber bei genauerer Betrachtung richtet er sich nicht gegen eine fleischlose Ernährung, denn:
        1) Ist diese noch lange nicht weltweit verwirklicht
        2)Erhebt diese gar nicht den Anspruch das Welthungerproblem zu lösen
        3)Verhungern tun die Kinder nicht, weil Fleisch gegessen wird. Das ist lediglich einer der Faktoren die den Hunger verstärken.

        Ich hoffe wir werden ein anregende Dikussion haben.
        Hannes

      • http://deal-board.blogspot.de/ Jürgen

        Hallo Silvio,

        Oh, das mit der Lösung ist einfach.Verzehre statt dem Schnitzel aus dem Schwein, einfach Produkte, die aus dem gemacht wurden, was das Schwein essen und trinken musste um dieses Schnitzel für uns verwertbar zu machen bevor es geschlachtet wurde.
        Würden wir so verfahren, und auch das ist erwiesen, könnte man locker ein paar Milliarden Mäuler mehr stopfen, als aktuell auf der Erde weilen (z.Z. für ca. 10 – Mrd. Menschen).

        Im Übrigen würde mich interessieren, woher Deine Quellen bezüglich der 2,5% Vegetarier stammen. Gemäß einer aktuellen Schätzung leben in Indien ca. 40% Vegetarier. Sollte diese Schätzung nur halbwegs stimmen, gibt es allein in Indien 480 Millionen Vegetarier, was bezogen auf die Weltbevölkerung schon knapp 6,9% entspräche – und dies nur aufgrund vegetarischer Inder. Schätzungsweise wird die Zahl dann doch einiges höher liegen (eher zwischen 10 und 20%, aber auch nur geschätzt).

        Das Du Menschen vor dem Hungertod bewahren möchtest ehrt Dich. Aber der Verzehr von Fleisch verschärft den Hunger eher noch.
        Wer in unseren Ländern Fleisch verzehrt, sollte sich darüber im Klaren sein, das dieses Fleisch höchstwahrscheinlich mit pflanzlichem Futter (oftmals auf Mais basierend) groß gezogen wurde, das aus Gegenden stammt in denen die Menschen hungern müssen, weil wir Tiere essen, die das Essen der hungernden Menschen essen.

        Die Lösung wäre folglich kein Fleisch mehr zu verzehren. Natürlich funktioniert das nicht. Aber nur deshalb, weil nicht genügend mitziehen und sich immer aus der Verantwortung reden.

        Solltest Du mir recht geben, hoffe ich, das Du Dein Versprechen nun einlöst und ab sofort kein Fleisch mehr anrührst. Solltest Du mir nicht recht geben, erwarte nun ich den Gegenbeweis Deinerseits.

      • zwergmausfreak

        es hungern kinder weil die fleischindustrie mehr nahrung vernichtet als sie produziert. würde es keine(oder nur wenig) fleischindustrie geben würden alle menschen von dem was an pflanzlicher nahrung produziert wird gut leben können, denn die tiere essen mehr als sie letztendlich produzieren.und wo is denn bitte der unterschied zwischen nutztier und haustier?
        viel spaß beim veggie werden!

      • kiiko5

        Hallo Silvio!
        du könntest dich zum Beispiel über die humanitären und ökologischen Folgen des Fleischkonsums informieren…Ich möchte das jetzt hier nicht ausführen, aber es gibt genug Studien, die nachweisen, dassdurch unseren erhöhten (!) Fleischkonsum  Menschen in der dritten Welt hungern!

      • nat. p.

         ich verzichte mittlerweile ganz auf fleisch. ich weis zwar das es am
        besten ist vegan zu sein aber ich bin in meiner anfangsphase als
        vegitarier und kann mir aber vorstellen nachdem ich mich gut informiert
        habe auch vegan zu werden. das ist eben eine umstellung für den körper.

        unteranderem
        finde ich es sowieso seltsam. es ist klar das tiere bis zum ende
        eingesperrt werden und in ihren exkrementen- sogar mit verwesten tieren
        eingesperrt sind. es stinkt nach amoniak, tiere atmen es ein. (speziel
        hühner oder puten,…).

        was aber für alle zu trift ist die angst und der seelische und körperliche stress, die sehnsucht nach freiheit.

        es
        klingt etwas komisch aber wie kann das fleisch eines tieres das im
        ganzen leben eingesperrt wurde und gesund sein? der gestank den sie
        einatmen? die antibiotika die sie bekommen? den chronischen stress den
        sie erleiden macht sie krank. und so eine haltung ist ja fast standart.

        die
        frage ist unter anderem abgesehen davon die nachfrage von fleisch zu
        mindern, ist sowas gesund? will ich meinen körper sowas zumuten? das
        wirkt sich schlieslich nicht einfach nur auf das tier sondern auf seinen
        körper aus unteranderm auch auf sein fleisch.

        ich finde es
        mittlerweile fast pervers, ich will nicht sagen dass ich gegen andere
        leute was habe oder so aber es wiederspricht sich tiere einerseits süß
        zu finden und andererseits sie zu essen oder sich mit ihren fell
        anzukleiden.

  • http://www.facebook.com/sebastian.kahlcke Sebastian Kahlcke

    Fleisch zu essen ist schon okay – es kommt halt auf die Menge an (Ich esse zum Beispiel maximal 2x die Woche Fleisch), und wie es produziert wurde. Wenn mein Opa im Sommer Borsti schlachtet weiß ich das Borsti bis dahin ein schönes Leben mit viel Auslauf und leckerem Futter hatte, ein schlechtes Gewissen habe ich dabei aber nicht, und die Ökobilanz ist auch in Ordnung. Der Mensch ist erwiesenermaßen ein Allesfresser, Tiere essen auch andere Tiere – deswegen geht ja auch keiner auf die Straße – die Menge ist das Problem.

    Natürlich muss Hackfleisch bei Aldi nicht aus Bulgarien kommen und 1,99 Euro das Kilo kosten, einmal die Woche Fleisch/Fisch/Milch/Ei sollte man sich aber schon rein Ernährungsphysiologisch geben wenn man nicht von Ersatzstoffen leben möchte… Von mir aus bezahle ich dann auch 10 Euro für das Kilo wenn ich weiß das das Tier artgerecht gehalten, und ökologisch und ökonomisch sinnvoll aufgezogen, wurde.
    Pferdefleisch ist für mich genau so essbar wie Lamm, Schweine oder Rinderfleisch. Das einige Menschen da differenzieren kann ich aber verstehen – das ist ganz allein ihre Sache.
    Die Problematik bei dem aktuellen Thema ist eher das hier abgewrackte Pferdekadaver in als Rindfleisch ausgezeichneten Produkten verwertet worden sind – das kann keiner gut heißen. 

    Und ja, ich  bin der Meinung das der Mensch durchaus das Recht (moralisch/ethisch) hat Tiere artgerecht zu halten, zu schlachten, und zu essen :)  

  • EineFrage

    Wir müssen Leben kategorisieren, sonst geht es nicht. Ab wann ist ein Lebewesen nichtmehr schützenswert für Euch? Die Kuh? Der Igel? Der Käfer? Die Mücke? Läuse?

    Jeder Mensch tötet Tiere durch seine bloße Existenz. Schonmal darüber nachgedacht, wie viele Krabbelkäfer ihr Leben für die Straße oder den Gehweg lassen mussten? Wie viele Mücken in meinem Auto-Kühlergrill hängen?

    Die Frage ist also welche Kategorisierung die “richtige” ist. Und das lässt sich vortrefflich diskutieren. Meine ist zumindest ehrlich: ich esse sie alle!

    • pacifica210

       auch die mücken? nomnomnom ;)

      • EineFrage

         Hab ich mit Sicherheit auch schon verschluckt an einem lauen Sommerabend auf dem Fahrrad.

        • Jari Petri

          Etwa mit Absicht?

          • EineFrage

             Genauso wenig, wie die Herrschaften Pferdefleisch gefuttert haben. Und trotzdem fühle ich mich weder schuldig noch von der Fleischmafia verfolgt.

  • pacifica210

    also mal ganz ehrlich. Ich bin kein Veganer oder Vegetarier, aber mich interessiert es auch nicht wirklich, ob es nun Schwein, Rind oder Esel ist, was ich esse, oder eben Pferd. Meine Meinung ist, dass zu einer gesunden Ernährung Fleisch dazugehört und dann kann man auch das Fleisch essen, was einem am besten schmeckt. Natürlich tut es mir leid wenn ich ein Tier leiden sehe, aber ein Stück weit muss das in einer normalen Welt auch so sein. Früher bevor es Ackerbau gab, haben die Menschen auch Tiere getötet und in freier Wildbahn tun das viele Tiere ja auch selbst (Vielleicht Kühe oder Hühner nicht, aber zB. Hunde/Wölfe). Hinzukommt noch, dass es keinen Unterschied macht, ob ich nun eine Kuh esse, die eine schöne Zeit auf einer Wiese hatte und jeden Tag frisches Gras und frisches Wasser bekommen hat, oder ob ich diese Kuh vertreibe um auf der Wiese Soja oder Tofu oder sonstwas anzubauen. So finde ich, sollte man das auch mal betrachten.

    • Jari Petri

      Soja ist der Grundstoff für Tofu, aber das meiste angebaute Soja – über 90% – wird an Nutztiere (vor allem Rinder) verfüttert.
      Und diese Kühe, die auf irgendwelchen Wiesen stehen, wären von Natur aus nicht da – Auerochsen und Wisente wären das, was da “auf der Wiese stehen” sollte, wenns schon Rinder sein müssen.
      Mal ganz davon abgesehen, dass die wenigsten Kühe überhaupt so leben dürfen.

      Und in “freier Wildbahn” bestehen vollständig andere Verhältnisse als in der heutigen Tierhaltung. Bzw. gibt es das Konzept “Tierhaltung” außerhalb der Menschenwelt so in dieser Form gar nicht; nicht einmal Ameisen und Blattläuse können hier als Beispiel herhalten, da sich dies trotz oberflächlicher Gemeinsamkeiten doch sehr von der menschlichen Tierhaltung unterscheidet.

  • pacifica210

     also mal ganz ehrlich. Ich bin kein Veganer oder Vegetarier, aber mich
    interessiert es auch nicht wirklich, ob es nun Schwein, Rind oder Esel
    ist, was ich esse, oder eben Pferd. Meine Meinung ist, dass zu einer
    gesunden Ernährung Fleisch dazugehört und dann kann man auch das Fleisch
    essen, was einem am besten schmeckt. Natürlich tut es mir leid wenn ich
    ein Tier leiden sehe, aber ein Stück weit muss das in einer normalen
    Welt auch so sein. Früher bevor es Ackerbau gab, haben die Menschen auch
    Tiere getötet und in freier Wildbahn tun das viele Tiere ja auch selbst
    (Vielleicht Kühe oder Hühner nicht, aber zB. Hunde/Wölfe). Hinzukommt
    noch, dass es keinen Unterschied macht, ob ich nun eine Kuh esse, die
    eine schöne Zeit auf einer Wiese hatte und jeden Tag frisches Gras und
    frisches Wasser bekommen hat, oder ob ich diese Kuh vertreibe um auf der
    Wiese Soja oder Tofu oder sonstwas anzubauen. So finde ich, sollte man
    das auch mal betrachten.

  • DoctoreBLN

    Der Eintrag ist schwachsinn. Wir regen uns nicht auf weil pferde niedlich sind, sondern weil Pferdefleisch teuer ist und wenn Pferdefleisch als Rind verkauft wird, war mit dem Pferdefleisch irgendwas nicht in ordnung. Ansonsten verputze ich auch gerne mal Pferd. Ist sehr lecker und Nahrhaft

  • Pingback: Der Pferdefleisch-Skandal … « Endlich VEGAN

  • Pingback: Fury in the slaughterhouse | VeganBlog.de

  • http://twitter.com/NeoAngle Michael M

    Ich glaube ihr versteht die Aufregung um den Skandal falsch und zwar geht es eigentlich darum, dass man nicht das bekommt, was auf der Verpackung steht. Man erwartet Rindfleisch und kein Pferdefleisch und dort ist das Problem, wenn es als Pferde Lasagne verkauft werden würde, gäbe es kein Skandal. Es gibt ja auch andere Produkte die Pferdefleisch enthalten bei denen keine Skandale gibt.

    Ich persönlich würde jede Art von Fleisch essen, solange es gut schmeckt und der Preis stimmt und dort wäre das Problem bei Hunde- und Katzenfleisch dieses könnte man nicht zu angemessenen Preisen verkaufen. Die Grenzen liegen also aus meiner Sicht beim Preis und Geschmack und nicht ob das Tier ein Haustier ist oder nicht. Dieses wird auch dadurch bestätigt, dass viele Leute Fisch essen, obwohl diese teilweise auch als Haustier gehalten werden.

  • http://twitter.com/athena_owlet Maryanne Herbst

    Ich denke, dass zumindest ein Teil der Empörung daher kommt, dass man das essen möchte, was auf der Verpackung steht.
    Das Schwein, ebenso wie das Rind, haben in Deutschland zusätzlich dazu die Funktion eines “Fleischproduzenten”, wohingegen Pferd, Hund oder Katze eher als Begleiter und Freund gesehen werden.
    Unabhängig vom Nutzen des Tiers für den Menschen bin ich neulich echt schockiert worden: Ich wollte Frischkäse kaufen, habe mehr aus Gewohnheit als aus irgendetwas anderem auf die Inhaltsangabe geschaut und sah: 10% Schweinegelatine.
    In KÄSE!
    Das ist so surreal. In Frischkäse ist Fleisch! Naja, zumindest Tierbestandteile.
    Ich befürchte, dass in Zukunft auch in Lebensmitteln, in denen das nicht einmal draufsteht, Tierteile drin sind – und dagegen muss etwas getan werden! Verbraucherschutz UND Tierschutz.