Gerettet: Kaya Yanar und die Katze Leila

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Kaya mit Leila

Kaya mit Leila

Dies ist ein Gastbeitrag von PETA-Unterstützer Kaya Yanar – vielen Dank dafür!

Es war Ende August in der schönen Stadt Iskenderun als ich mit meiner Mutter und unserer gemeinsamen Freundin Sabine durch den Park am Atatürk Blv spazierte. Wir hatten einen großartigen Sonnenuntergang und leckeren Tee in einem Restaurant direkt am Meer genossen.

In der Türkei gibt es viele streunende Katzen, meist suchen sie an Mülltonnen nach Essen. Oder auch in Parks und da entdeckte ich sie: ein süßes, kleines, höchstens drei Monate altes Kätzchen, das unter einem Busch hervor sprang. Diese Ninja-Art sollte schon mal einen ersten Hinweis auf ihren Charakter geben. Sie sprang nicht nur in mein Blickfeld, sondern direkt in mein Herz. Ich ging zunächst davon aus, dass sie zu dem Kind gehörte, das dort mit ihr spielte. Also schaute ich den beiden eine Weile zu. Irgendwann verschwand das Kind mit seiner Familie und das Kätzchen turnte alleine rum und versuchte, Insekten zu fangen und war sehr scheu und schreckhaft. Wir nutzten die Gelegenheit und spielten sehr lange mit ihr – ich konnte einfach nicht von ihr weggehen.

Ich habe schon einige streunende Katzen gesehen, aber hatte nie die Möglichkeit, sie mitzunehmen und ihnen ein Zuhause zu geben. Ständig bin ich unterwegs und mein Traum von einer Auffangstation muss so leider immer warten. Schweren Herzens verabschiedete ich mich von dem Kätzchen und hoffte, dass es ihr gut gehen würde. Je weiter wir uns von ihr entfernten, desto schwerer wurde mein Herz und ich schaute immer wieder zurück. Ich konnte sie einfach nicht zurück lassen und sagte zu den beiden Damen: “Warum nehmen wir sie nicht mit?” ” Aber wo soll sie denn hin?” fragte meine Mutter. “Keine Ahnung, aber hier lassen können wir sie doch nicht!”

Sabine ging es wie mir und sie fasste sich ein Herz und wir nahmen die Katze mit. Gemeinsam fuhren wir mit dem Wagen zurück zum Ferienhaus meiner Mutter. Dort versorgten wir sie erstmal und suchten nach einer Lösung. Sabine entschloss sich, die Katze bei sich aufzunehmen. Das heißt, wir wollten das Kätzchen nach Deutschland bringen, was sich schwieriger gestaltete als erwartet. Die Türkei ist ein Tollwut-Land und deswegen musste Leila, wie wir sie tauften, auch zuerst zum Arzt. Dort wurde sie gründlich gecheckt und geimpft. Danach mussten wir drei Monate warten, damit der Arzt die Impfung feststellen und bescheinigen konnte. All das hat glücklicherweise meine Mutter übernehmen können. Und auch um die Aus- beziehungsweise Einreise von Leila hat sich meine Mutter gekümmert . Als sie dann endlich im Januar nach Deutschland kam, war ich überglücklich, dass sie nun endlich in sicheren Händen war. Leider kann Leila nicht bei mir sein, aber Sabine kümmert sich liebevoll um sie und das ist die Hauptsache: Leila geht es heute prächtig!

Beste Grüsse, Kaya

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     Danke! Ein Leben gerettet, sozusagen.

  • http://www.veggietoria.wordpress.com/ miss viwi from veggietoria

    …der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…
    ..Danke für dein Engagement Kaya!…

    vegan l♥ve&peace, miss viwi

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