Dramatisches Video: Tiger tötet Dompteur im Zirkus

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Schon wieder ein tödlicher Vorfall: In der kleinen Stadt Etchojoa im nordwestlichen Mexiko wurde am vergangenen Samstagabend während einer Zirkusvorstellung ein Dompteur von einem Tiger getötet – vor den Augen der entsetzten Besucher. Hier ist das schockierende youtube-Video von der Attacke.

Unberechenbares Wildtier: Tiger im Zirkus

Unberechenbares Wildtier: Tiger im Zirkus

Überraschend ist der Tiger-Angriff überhaupt nicht: Immer wieder kommt es zu gefährlichen, oft tödlichen Unfällen mit Wildtieren im Zirkus. Tiger, Elefanten oder Löwen sind durch die lebenslange Gefangenschaft in winzigen Käfigen und den Drill mit Peitsche und Stock gereizt und unberechenbar.

Hohes Risiko auch in Deutschland
Auch viele deutsche Dompteure und Zirkusbesucher wurden bereits verletzt:
Im Oktober 2012 brach Elefant Benjamin einem 12-Jährigen im Zirkus Luna den Kiefer. Der gleiche Elefant verletzte bereits 2010 zwei Menschen schwer. Im März 2011 wurde Löwin Nala aus dem Zirkus Humberto von der Polizei erschossen, nachdem sie aus der Manege ausbrach. Februar 2010 griff ein Tiger im Zirkus Probst den Dompteur Dieter Dittmann an und biss ihm in die Schulter, so dass Rettungskräfte ihn ins Krankenhaus bringen mussten. Dezember 2009 wurde Dompteur Christian Walliser während einer Show von drei Tigern angefallen und lebensgefährlich verletzt, im April 2009 brach ein Bär aus dem Zirkus Universal Renz aus, biss einen Polizisten und wurde daraufhin erschossen. Die Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen.

Skandal: Bundesregierung lässt weiterhin gefährliche Tierquälerei zu
Bitte stemm´ dich gegen die Untätigkeit der Bundesregierung, die der gefährlichen Tierquälerei im Zirkus keinen Einhalt gebietet. Nach wie vor sind Tiger, Elefanten, ja sogar Flusspferde und Giraffen im Zirkus erlaubt. Bitte veranstalte daher Demos vor den einschlägigen Zirkusbetrieben (so geht´s) und mach weiterhin Druck auf Politiker und die Bundesregierung, auch mit unserer Online-Petition. Lass deiner Kreativität dabei ruhig freien Lauf.

Um das Video abzurufen, musst du aus Gründen des Jugendschutzes mit deinem Youtube-Konto angemeldet sein.

  • Daniela Sölkner

    Und weiß jemand was mit dem armen Tiger passiert ist?

    • http://www.peta.de/ PETA

      Leider liegen uns bisher keine Informationen darüber vor, was mit dem Tiger passiert(e).

  • Niko Minaj

    Warum wird der Tiger angegriffen? Da könnte ich dezent ausrasten. Der Mann ist SELBER Schuld dran!

    • Reg09

      Weil man hoffte, den Dompteur retten zu können & um andere Menschen zu schützen.

  • Nimui Roe

     Seh ich wie Niko…  wer Tiere endlos quält, hat kein Mitleid verdient… aber der Tiger tut mir sehr leid.. falls er noch lebt, wird seine Hölle wohl noch schlimmer sein :(

  • http://twitter.com/InfreshMedia Bassment

    Traurig, RIP. Aber der Typ ist selber daran Schuld. Man rennt auch nicht wie ein gestörter um Katzen herum; dabei ist doch klar, dass man damit den Jagdinstinkt weckt…

  • http://twitter.com/LwieLisa Lisa

    selber schuld wenn man so um einen tiger rumhüpft.
    wer weis was die mit dem armen tier danach angestellt haben..

  • http://www.facebook.com/claudia.marrapodi.9 Claudia Marrapodi

    Ja, dies ist ein weiteres Beispiel dafuer, dass Tiere definitiv nicht in den Zirkus gehoeren!

  • Juergen Machwirth

    mit solchen dummen menschen habe ich kein mitleid,einige meinen sie wären der herrgott persönlich,die tiere müssten viel öfters zurückschlagen,die menschen rauben und erniedrigen alles was ihnen in den weg kommt und zwar ALLE,,,

  • Horst M. Donaubauer

    1 beschissener Tierquäler weniger auf dem Planeten

  • Reg09

    Aha … sehr vorschrittlich was einige vermeintliche Tierfreunde hier denken.  Tierfreundlichkeit ist lobenswert & ich würde mir wünschen, dass es mehr (echte) Tierfreunde auf dieser Welt gäbe, aber dann zugleich diesen Hass gegenüber (manchen) Menschen aufbringen, ist ein paradox. Welcher Tierfreund würde nicht alles daran setzen, um einen bissigen & aggressiven Hund zu resozialisieren? Genauso hat auch die Menschheit eine 2. Chance verdient. Genauso auch dieser Dompteur. Es ist ganz einfach zu sagen: Solange es Menschen gibt, die den Zirkus besuchen wollen, gibt es auch Menschen, die Zirkusse betreiben.
    Ich brauch auch erst gar nicht damit anzufangen, wieviele vermeindliche Tierfreunde diesen Männern, die das Tier von dem Dompteur wegbringen wollten, den Hals umdrehen könnten. Einigen würde ich mal raten, auf dem eigenen Teller nach dem Verbrechen zu suchen & sich zu fragen: 2. Chance & vegan werden, oder doch lieber Knarre holen nach dem Motto ‘Auge um Auge, Zahn um Zahn’?
    Im Übrigen ist es zutiefst niveaulos den gewaltsamen Tod eines Menschens – gleich was dieser verbrochen hat – öffentlich zu zeigen. Schande darüber! Soetwas gehört sich bei allem Respekt nicht! *spuck*

  • miss viwi from veggietoria

    …ein weiterer Beweis dafür, dass Wildtiere in die Wildnis gehören und nicht zur Belustigung von Menschen gequält werden sollten….

    Wildtiere raus aus dem Zirkus - für Mensch und Tier!

    vegan l♥ve&peace, miss viwi

  • Ulla Sereb

    Was  muss noch passieren, damit diese armen, gequälten Tiere (egal ob Tiger, Elefanten oder andere Wildtiere) endlich in Ruhe und Frieden entweder in der Natur oder gut behütet – weil nicht mehr auswilderbar – ihr Leben leben können !!! Alle diejenigen, die diese Tiere einsperren und ihren Willen aufzwingen, sind selber Schuld an so einer Reaktion. Ich habe lediglich Mitleid mit diesem Tiger und all den anderen Tieren, die ein solches Leid über Jahre, Jahrzehnte aushalten müssen und daran letztendlich krepieren müssen.

  • honigmelone81

    Raubtiere gehören nicht in Gefangenschaft, sondern in die freie Wildbahn. 
    Es ist einfach nur unfassbar, was sich einige Menschen im Umgang mit Tieren erlauben.

  • mfspamy

    Wurde auch langsam mal wieder Zeit das ein Tier sich zur wehr setzt…. 
    Auch wir Menschen müssen lernen das wir nicht Macht über alles und jeden haben. Ich hoffe das dieser Vorfall die Menschen dazu bringt solche Zirkusbesuche künftig zu unterlassen.