Erfolg: Second-Hand-Plattform Kleiderkreisel wird pelzfrei!

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kaninchen

Bild: Jo-Anne McArthur, WeAnimals.org

Die beliebte Online-Modebörse Kleiderkreisel hat nach Gesprächen mit PETA letzte Woche bekannt gegeben, keine Pelze mehr von Füchsen, Waschbären, Nerzen oder Kaninchen in ihrem Tausch-Netzwerk zu erlauben. Felle von Lämmern, Schafen, Ziegen und Kühen fallen jedoch noch nicht unter die Pelzfrei-Erklärung. Damit unterbindet Kleiderkreisel mit seinen fast 400.000 Mitgliedern einen großen Teil des Second-Hand-Pelz-Handels im Internet!

Der Kleiderkreisel hat damit eine zeitgemäße und nachhaltige Entscheidung getroffen, um den Pelzhandel einzudämmen. Wir danken der Geschäftsführung für diesen Schritt und hoffen, dass sich die Tauschbörse zukünftig auch dazu entschließt, Felle von Schafen, Lämmern, Ziegen und Kühen aus dem Programm zu nehmen.

Viele Designer und Menschen sind sich nicht bewusst, dass ein in der Öffentlichkeit getragener Pelzmantel, der geerbt oder gebraucht gekauft wurde, für weitere Pelzproduktion wirbt. Dieses Trendsetting ist fatal, denn jährlich werden immer noch über 55 Millionen Nerze, Füchse, Waschbären oder Kaninchen in winzigen Drahtkäfigen gefangen gehalten und entweder erschlagen, vergast oder mit analem Stromschlag getötet.

Deshalb tragt bitte keinen Pelz - egal ob neu, alt oder gebraucht! Wenn Ihr in einem Laden oder Online-Shop Echtpelzprodukte seht, dann bittet die Geschäftsführung, kein Tierleid mehr zu unterstützen.

  • miss viwi from veggietoria

    …super, das ist ein schöner Anfang und ein eindeutiger Schritt hin zur zeitgemäßen Mode…willkommen im 21.Jahruhundert…

    vegan l♥ve&peace, miss viwi

  • Gwendolyn Biendl

    Kleiderkreisel bzw die Nutzer verkaufen immer noch hunderte von Artikeln mit Echtpelz aus Kaninchen, Nerz und Co.

    Man muss nur Pelz als Suchbegriff eingeben und findet seitenweise Treffer die eindeutig nicht Schaf, Kunst oder Ziege und Kuh sind.

    Die Kontrolle scheint hier also sehr lax zu sein.

  • Inka

    Zehn Sekunden Suchen haben gereicht, um beim Kleiderkreisel den ersten Waschbärenpelzmantel zu entdecken. Da scheint man das mit der imagefördernd verkündeten Selbstverpflichtung leider nicht so ernst zu nehmen.