Touristenkutter wegen Tierquälerei zu Geldstrafe verurteilt

1

Bookmark and Share
© PETA

© PETA

Im vergangenen August fuhren PETA-Ermittler auf dem Touristenkutter “Möwe” bei Hamburg mit und filmten die Grausamkeiten an Fischen und Krabben.

Die Tiermisshandlungen zeigten wir daraufhin bei der Staatsanwaltschaft an. Vor Kurzem wurde der Inhaber des Fischereibetriebs nun zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt. 400 Euro machen die Fische nicht wieder lebendig, aber sicher beugen sie neuen Quälereien vor. Folgendes haben wir gefilmt:

  • Die neben den Krabben als „Beifang“ an Land gezogenen Fische lagen sterbend in den trockenen Fischerkisten ohne Wasser. Ihre verzweifelten Versuche zu atmen, wurden ignoriert. Die Wirbeltiere wurden weder in Wasserbehälter überführt, damit sie nicht ersticken, noch wurden sie zurück geworfen.
  •  Die Fischer erklären den Passagieren, welche Tiere sie gefangen haben, aber noch immer liegen diese auf dem Trockenen. Als der Fischer sagt: „Das ist eine Scholle. Oh, leider tot“ lachten alle. Die Scholle ist qualvoll erstickt.

Nur weil Fische nicht wie wir Menschen schreien können, zeigen sie doch eindeutige Reaktionen auf Schmerz. Daher: GoVeggie! Rezepte, die nach Fisch schmecken, aber kein Fisch drin ist, findest du hier.

Übrigens: Unsere Ermittler haben an diesem Nachmittag viele Tiere wieder zurück ins Meer geworfen!

Bookmark and Share

Ein Kommentar

  1. EineFrage

    Auch wenn 900 EUR wenig Geld sind ist das ein wunderbares Zeichen.

    @Tanja: Was ist denn aus Babs Kiewel geworden?