Gericht verurteilt Tierquäler

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Laut Medienberichten wurde jüngst gegen einen 53-jährigen Mann Strafbefehl wegen Tierquälerei erlassen: Er hatte seinen Hund auf offener Straße mehrfach geschlagen und anschließend hinter seinem Fahrrad hergezogen. Zwei Zivilpolizisten konnten die Misshandlung des Hundes beobachten – und nun wurde der Strafbefehl gegen den Täter von einer Geldstrafe von 900 Euro bestätigt. Ob auch ein unbedingt notwendiges Tierhalteverbot erlassen wurde, ist dem Artikel leider nicht zu entnehmen.

Dieser Fall zeigt, dass die Misshandlung von Tieren Konsequenzen haben kann! Immer wieder werden Tierfreunde Zeuge, wie Menschen Tiere misshandeln – und oft genug passiert trotz Meldung beim Veterinäramt nichts. Teils liegt das an mangelndem Interesse oder den geringen Kapazitäten. Manchmal fehlen aber auch Beweise – daher ist es immer wichtig, die Misshandlung von Tieren per Foto und Video zu dokumentieren.

© PETA Deutschland e.V.

Die Hündin Heidi wurde vom PETA-Ermittlerteam gerettet

Persönlicher Einsatz, der immer Aufwand bedeutet, ist keine Erfolgsgarantie. Dennoch ist ungemein wichtig, dass alle Tierfreunde selbstständig aktiv werden, wenn sie Zeuge von Grausamkeit gegen Tiere werden. Schaut bitte nie weg, wenn ein Tier leidet: Ihr habt die Chance, jemandem zu helfen, der sich alleine nicht schützen kann! Tipps, wie ihr vorgehen könnt, findet ihr hier.

Da der oben beschriebene Fall vermutlich von den Polizisten, die Zeuge der Misshandlung waren, zur Anzeige gebracht wurde, danken wir beiden Beamten – im Namen der Tiere – ganz herzlich für ihr Mitgefühl.

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