Aufgedeckt: Irreführendes Filmsiegel „No animals were harmed…“

Im Abspann der meisten Kinofilme, in denen Tiere mitmachen mussten, erscheint die Bezeugung der „American Humane Association“ (AHA), dass keine Tiere bei der Produktion zu Schaden kamen: „No animals were harmed…“.

Doch dieses Siegel ist vollkommen wertlos und wiegt die Kinogänger in falscher Sicherheit, weil die AHA oft ihre eigenen Richtlinien nicht einhält oder sich von den Produzenten unter Druck setzen lässt. Kein Wunder, immerhin wird die AHA ja auch von einer Vereinigung von Filmschaffenden und Künstlern finanziert  – man kontrolliert sich quasi selbst. Auch “Der Hobbit” forderte unter den Augen der AHA-Inspektoren zahlreiche tierische Todesopfer.

Noch immer sterben und leiden Tiere für Filmproduktionen

Noch immer sterben und leiden Tiere für Filmproduktionen

AHA-Inspektorin packt aus
Die ehemalige AHA-Inspektorin Barbara Casey hat jetzt die Produzenten der US-Serie „Luck“ (mit Dustin Hoffman) verklagt, weil ihren Angaben zufolge die Produzenten ausgezehrte und kranke Pferde einsetzten, Pferde oft betäubt und deren Krankengeschichte verschleiert haben. Ihren ehemaligen Arbeitgeber, die AHA, hat Frau Casey ebenfalls verklagt, u.a. weil sich ihre Vorgesetzten auf die Seite der Produzenten gestellt haben und ihren Wunsch, die Missstände an die Behörden zu melden, ignorierten.

Serie nach PETA-Anzeige eingestellt
Schon im März 2012 stellte HBO die Produktion der zweiten Staffel der Serie „Luck“ ein, weil PETA USA aufdeckte, dass drei Pferde für die Produktion der ersten Staffel gestorben waren und daraufhin ebenfalls Anzeige erstattete. Unsere Bitte an den deutschen Pay-TV Sender „TNT“, die erste Staffel wegen der Tierquälerei gar nicht erst in Deutschland auszustrahlen, blieb dagegen unbeantwortet.

Was kannst Du dagegen tun?
Ganz einfach, besuche keine Kinofilme mehr, bei dem Tiere mitmachen müssen. Die Tiere  treten niemals freiwillig auf! Wenn Du Tiere im Fernsehen siehst, teile dem Sender und der Produktionsfirma bitte mit, dass du den Einsatz von Tieren für das Showgeschäft ablehnst. Tiere sind nicht zu unserer Unterhaltung da!