Mit eigenen Augen: Die unsichtbare Qual

PETA schenkt neun Hühnern die Freiheit – unsere aktuelle Videoreportage zeigt eine Befreiungsaktion unseres Einsatzteams.

Bundesweit werden Milliarden Eier pro Jahr verzehrt, dieser Bedarf kann nur durch eine enorme Produktionsmaschinerie gedeckt werden. In der von uns besuchten Anlage werden etwa 60.000 Tiere gehalten, das einzelne Huhn hat keinen Wert. Wir möchten diesen Tieren mit unserer Aktion ein Gesicht geben und zumindest neun Hühnern ein tierwürdiges Leben ermöglichen.

Es müssen für die Tiere unvorstellbare Qualen gewesen sein: Zerrupft mit wunden Stellen und teilweise gebrochenen Gliedmaßen tasten sich neun Hühner auf einem deutschen Gnadenhof in die Freiheit. Geblendet von der Morgensonne wagen die Tiere erste Schritte in ihr neues Leben. Noch nie haben sie Wind oder Regen gespürt, in der Erde gescharrt oder nach Körnern gepickt. Die Hühner sind krank und von Milben befallen – sie stammen aus einer der circa 55.000 Eierproduktionsanlagen in Deutschland. Gerettet wurden die Vögel vom Einsatzteam der Tierrechtsorganisation. Eine aktuelle Videoreportage zeigt die bewegende Befreiungsaktion.

Gerade zu Weihnachten werden in Form von Plätzchen, Kuchen und Süßspeisen unzählige Eier verarbeitet. Produziert werden sie in der Regel von sogenannten Hochleistungshühnern – Tieren, die bis zu 300 Eier im Jahr legen. Die Produktionsanlagen der Eierindustrie sind vollständig automatisiert. Fütterung, Beleuchtung und Temperaturregelung  werden von Maschinen gesteuert. Per Fließband gelangen Nahrung und Wasser in die Hallen, die Eier laufen über Transportbänder in den Abfertigungsbereich. Am Ende des Legezyklus steht der Tod. Tiere, die den Produktionsprozess überleben, werden geschlachtet.

Viele weitere Tiere, die wir 2012 retten konnten, findet Ihr auf unser Webseite: PETA.de/GeretteteTiere