House of Lords streicht Foie gras von der Speisekarte

Bookmark and Share
Copyright StopGavageCopyright StopGavage

Copyright StopGavageCopyright StopGavage

In Großbritannien und Nordirland ist die Situation was Stopfleber betrifft, so wie in Deutschland. Die Produktion von Foie gras ist zwar verboten, weil allen bewusst ist, dass die Tiere große Schmerzen empfinden, wenn man ihnen ein circa 50 cm langes Rohr in den Hals rammt, um sie mit Maisbrei zu stopfen. Doch der Verkauf ist erlaubt.

PETA UK und gleichgesinnte Tierfreunde riefen das britische Parlament dazu auf, Stofleber von der Speisekarte zu streichen. Der Catering-Chef des Oberhauses im Parlament wurde dafür kritisiert, immer noch die fragwürdige Delikatesse zu servieren, obwohl dafür Gänse und Enten misshandelt werden.

Kritik, die Wirkung zeigt. Denn ab dem neuen Jahr, so ein Sprecher des Oberhauses, soll es keine Foie gras mehr im Angebot geben. Selbst der Agrarminister David Heath wies Konsumenten darauf hin, vom Kauf von Foie gras abzusehen, da die Produktionsmethoden inhuman seien.

Wenn das mal kein positiver und erfolgreicher Start ins neue Jahr ist! Und man sieht wieder: der Einsatz für Tiere lohnt sich. Habt Ihr bereits unsere Petition für ein Verkaufsverbot von Stopfleber in Deutschland unterschrieben?

Und jetzt folgt eine kleine Mutprobe: Wenn Ihr in einem Restaurant Stopfleber auf der Karte entdeckt, sprecht den Wirt, oder besser, den Restaurantbesitzer, darauf an und bittet ihn dieses Qualprodukt nicht länger zu verkaufen. Oder schreibt ganz offiziell einen Brief an das Restaurant! Wie reagieren die Verantwortlichen? Ich würde mich über Eure Erfahrungen in den Kommentarfeldern freuen.

Bookmark and Share