Gerettet 2012: die Gänse Louise, Sir Roger und Prince Charles

Während der PETA-Recherchen sehen unsere Ermittler und Ermittlerinnen immer wieder Tiere, die schrecklich leiden. Glücklicherweise können wir einige von ihnen umgehend retten. In anderen Fällen muss erst Druck auf die Behörden ausgeübt werden, bis die Tiere beschlagnahmt werden.

In unserem Blog möchten wir euch eine kleine Auswahl der von PETA geretteten Tiere vorstellen. Die gleichzeitig traurigen wie schönen Geschichten ihrer Befreiung lassen das Herz aufgehen und rühren manchmal zu Tränen.

Gaense-gerettet-Foiegrasfarm-Suedfrankreich-200-c-PETA-DLouise, Sir Roger und Prince Charles wurden auf einer Foie-gras-Farm in Südfrankreich geboren. Sie sollten gemästet und gestopft werden, weil ihre verfettete Leber als Delikatesse verkauft werden sollte. Zwei PETA-Ermittlerinnen aus Deutschland und Frankreich besuchten die Farm für eine Undercover-Recherche der Tierrechtsorganisation PETA UK. Sie dokumentierten das grausame Stopfen und Töten der Tiere, das meist ohne Betäubung geschieht. Um wenigstens einigen Gänsen dieses qualvolle Leid ersparen zu können, kauften die Ermittlerinnen kurzerhand drei Gänse frei, packten sie in ihr Auto und fuhren sie auf einen Tierschutzhof in der Nähe von Paris. Hier wird niemand ihr Fleisch oder ihre Innereien essen oder verkaufen wollen. Schon während der Fahrt zeigten Louise, Prince Charles und Sir Roger, was für neugierige, liebe und intelligente Tiere sie sind.

PETA arbeitet weltweit hart an einem Verkaufsverbot für Gänsestopfleber. Der Schauspieler Sir Roger Moore unterstützt PETAs Foie-gras-Kampagne. Daher schenkte PETA UK ihm ein Zertifikat mit einem Foto vom geretteten Ganter Sir Roger zu seinem Geburtstag. Auch Prince Charles bekam symbolisch eine der Gänse geschenkt – damit das Grauen der Gänsestopfleberproduktion auch weiterhin ein öffentlich diskutiertes Thema bleibt.

Viele weitere Tiere, die wir 2012 retten konnten, findet Ihr auf unser Webseite: PETA.de/GeretteteTiere