18.600 Ratten und Reptilien von Großhändler beschlagnahmt!

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Es ist nicht das erste Mal, dass unsere Kollegen von PETA USA das ganze Leid der Tiere in der Zoohandelsindustrie öffentlich machen. Jetzt konnte erneut ein verdeckter Ermittler hinter die Kulissen schauen und die Bilder sind schockierend. Die Firma Global Captive Breeders, LLC (GCB) mit Sitz in Kalifornien konzentrierte sich hauptsächlich auf den Handel mit sogenannten „Futtertieren“ – das sind Tiere, die an in Gefangenschaft gehaltene Reptilien verfüttert werden. Aber auch hunderte Reptilien litten bei GCB . Insgesamt wurden 18.600 Tiere beschlagnahmt – die größte Beschlagnahmung von Tieren in der Geschichte Kaliforniens.

Als Tierärzte und Tierschützer das Gebäude am 12. Dezember zum ersten Mal gemeinsam betraten, fanden sie tausende tote, sterbende, kranke und verwesende Tiere vor. Einige tote Tiere waren bereits von Maden übersät, Ratten wurden zu hunderten in Plastikboxen ohne Wasser und Nahrung gehalten. Der PETA Ermittler dokumentierte u.a., dass Ratten routinemäßig am Schwanz gepackt und auf Gegenstände oder an die Wand geschleudert wurden, um sie zu töten. Viele landeten noch bei lebendigem Leib im Müll. Rattenbabies wurden lebendig eingefroren. Mitarbeiter schossen auf Ratten, andere Tiere wurden totgetreten. Die Boxen, in denen die Ratten gehalten wurden, überschwemmten regelmäßig, so dass unzählige Tiere qualvoll ertranken. Der Ermittler drängte mehrfach darauf, einen Tierarzt zu holen, um Tiere zu versorgen oder kranke und sterbende Tiere einzuschläfern; dies wurde jedoch mit der Begründung abgelehnt, es sei zu teuer.

Reptilien wurden bei GCB oft schlichtweg nicht oder völlig unzureichend versorgt; viele siechten wochenlang vor sich hin, bevor sie schließlich starben. Die Tiere waren in teils übereinander gestapelten kahlen und viel zu kleinen Boxen untergebracht. Die Videoaufnahmen zeigen Tiere, die völlig ausgemergelt und krank sind. Die Mitarbeiter bekamen die konkrete Anweisung, sich nicht um die Tiere zu kümmern, da die Haupteinnahmequelle die „Futtertiere“ seien.

Für 19.000 Tiere waren nicht mehr als zwei bis drei Angestellte zuständig. Die Behörden fanden bei ihren ersten Besuchen über 700 tote Tiere vor. Und der Geschäftsführer ist kein Unbekannter: Mitch Behm filmte sich bereits als Student Mitte der 80er Jahre dabei, wie er Mäuse, Ratten und Kaninchen quälte – teils zu seinem „Vergnügen“, wie er zugab. Als die Videobeweise auftauchten, war seine Tat damals jedoch verjährt.

Bitte kauft niemals in Zoohandlungen, die Tiere verkaufen und unterstützt unsere Kampagnen gegen den Handel mit Reptilien und für ein Heimtierschutzgesetz!

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