Foie gras – Qualprodukt, Krankheit und viel Tierquälerei…

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Foie gras. Eine Bezeichnung, die für viele Menschen nach etwas Besonderem, nach etwas Noblem klingt. Doch was wirklich hinter der selbsternannten „Delikatesse“ steht, wird durch den Ausdruck „Stopfleber“ schon eher deutlich. Die Leber eines Tieres auf das Zehnfache der normalen Größe krankhaft zu “stopfen” und es dann als „delikat“ zu verkaufen, ist mehr als zynisch.IMG_2216

Tausenden Gänsen und Enten wird tagtäglich für bis zu drei Wochen ein Metallrohr in den Hals gerammt, durch das sie mit Mais(-brei) vollgepumpt werden. Dabei erleiden die sensiblen und scheuen Tiere häufig schwere Verletzungen der Speiseröhre. Ihr viel zu kurzes Leben müssen diese Tiere dicht an dicht gedrängt in Käfigen oder auf Drahtgitterböden verbringen, bis ihnen eines Tages die Kehle ohne ordnungsgemäße Betäubung durchgeschlitzt wird.

Vergangene Woche waren wir in fünf Großstädten unterwegs und haben die Menschen darauf aufmerksam gemacht, was hinter dem Qualprodukt Stopfleber wirklich steckt. Vielerorts waren die Menschen zutiefst schockiert, dass die „Weihnachtsgans/-ente“, also das Fleisch, häufig unmittelbar aus Betrieben der Stopfleberproduktion stammt und nahmen dankbar Tipps zu veganen, tierfreundlichen Weihnachtsrezepten entgegen, die ihr hier finden könnt. Unsere Aktivisten haben dabei mehr als hervorragend mit den Menschen gesprochen und sie über die Missstände informiert.

P1040538Ohne diese Aktionen wäre noch immer vielen Menschen nicht bewusst, welches Leid hinter der Produktion von Stopfleber wirklich steckt. Daher ist es umso wichtiger auf die Straße zu gehen das Leid zu verdeutlichen. Ohne unsere Aktivisten wären die Aktionen nicht so erfolgreich gewesen.

Sei auch du ein Teil von PETAs Aktionen, die auch in deiner Nähe stattfinden und hilf uns, das Leiden von Millionen Tieren zu beenden. Hier findest du die Möglichkeit dazu.

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