Humanimal: Ausstellung an Uni Regensburg

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Die Universität Regensburg hat Martin G. Schmid eingeladen einen Kunst am Bau Entwurf für das neue Ausweichgebäude zu fertigen, das überwiegend vom Fachbereich Biologie genutzt werden wird. Bei der Entwicklung des Kunstwerks hat der Künstler beim Durchsehen von einem der vielen Baupläne festgestellt, dass in dem Gebäude mehrere Tierlabore vorgesehen sind. Nach Rücksprache mit dem wissenschaftlichen Personal wurde ihm bestätigt, dass dort Tierversuche in der Neurobiologie stattfinden werden. Mäuse und Ratten werden durch chirurgische Eingriffe am Gehirn und behavoristische Methoden in Angstzustände versetzt – kurz gesagt: die Tiere dort werden wahnsinnig vor Angst.

Martin G. Schmid wollte zuerst seine Teilnahme zurückziehen. Allerdings werden alle Entwürfe der 20 Teilnehmer, die sich auch mit anderen Gebäudesektoren beschäftigen, in einer Ausstellung gezeigt. Also beschloss er, seinen ursprünglichen Entwurf stark abzuändern und seine ablehnende Haltung gegen  Tierversuche unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen – dabei griff er auf unser Bildmaterial zurück. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieser Entwurf den Zuschlag für eine tatsächliche Realisierung erhält. Da der Entwurf aber neben allen anderen Entwürfen ausgestellt werden muss, kann so öffentlich werden, dass Tierversuche in dem neuen Gebäude stattfinden werden. Darüber hinaus möchte er mit seinen Werken alle Besucher der Ausstellung auffordern, sich beim Besuch in Gespräche einzuschalten und das Thema Tierversuche an der Universität Regensburg zu diskutieren.

Die Ausstellung läuft noch bis 19. Dezember im Foyer des Audimax an Universität Regensburg.

Informiert Euch auf unserer Seite www.Stoptierversuche.de über die Grausamkeit gegenüber Tieren in Versuchslaboren und wie Ihr dagegen aktiv werden könnt.

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  • E. W.

    Das find ich echt super!!! Gut gemacht!

  • adamantha

    Die Wahrheit wollen die wenigsten sehen. Aber was im Verborgenen geschieht, nimmt niemand zur Kenntnis. Deshalb muss das an die Öffentlichkeit. Die Menschen müssen konfrontiert werden mit dem, was hinter ihrem Rücken geschieht. Das Bild der Katze zeigt Double Trouble, die in den USA über einen sehr langen Zeitraum bestialischst gequält wurde und dann nicht einmal erlöst wurde, als die Entzündungen unvorstellbare Qualen verursachten. Sie musste damit dann noch weitere 2 Monate dahinvegetieren. Googelt mal den Namen, DAS ist die Wirklichkeit unserer Mitgeschöpfe, die man als Versuchsobjekte missbraucht. Schaut euch das Äffchen an und stellt euch vor, IHR seid an dessen Stelle! In dem Bewusstsein, es gibt KEIN ENTRINNEN!!! Und dann wünsche ich euch einen GUTEN SCHLAF!!

  • ShadyKitty

    Endlich mal jemand der nicht seine Karriere in den Vordergrund stellt!!! Sowas ist heutzutage leider selten und er nutzt sogar die Chance die Menschen aufzuklären. Ich bin schwer beeindruckt :3 

  • http://www.veggietoria.wordpress.com/ miss viwi from veggietoria

    …tolle Aktion…
    vegan l♥ve&peace,miss viwi