Grandios: Wieder neue Städte mit Zirkus-Wildtierverbot

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Unsere Arbeit mit Kommunalpolitikern trägt immer mehr Früchte: Nachdem wir erst Mitte Oktober vier Städte mit neuen Verbotsbeschlüssen präsentiert haben, sind seitdem wieder mehrere Städte unserem Aufruf gefolgt und verbannen Peitsche, Kette und Elefantenhaken von ihren stadteigenen Flächen – eine schallende Ohrfeige für die ewig Gestrigen aus der Bundesregierung, die stur und verblendet an der grausamen Quälerei für die Manege festhalten. Diesmal haben die Stadträte in Delmenhorst, Baden-Baden, Ellwangen und Büdingen beschlossen, ihre Flächen zukünftig nicht mehr an Zirkusbetriebe mit bestimmten Wildtierarten zu vermieten. In Paderborn wurde zunächst ein Verbot auf Zeit beschlossen – bis die Bundesregierung handelt (haha).

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Da sich Ilse Aigner & Co offen auf die Seite der tierquälerischen Branchen geschlagen haben, kommt die Paderborner Regelung einem permanenten Verbot gleich. Derweil setzt die Zirkusbranche wie üblich auf Drohungen und Einschüchterungen und versucht, die Kommunalpolitiker unter Druck zu setzen – erfolglos, denn mittlerweile bestätigen das Bundesjustizministerium, das Bundeslandwirtschaftsministerum und der Bundesrat, dass ein Verbot von bestimmten Tierarten im Zirkus mit geltendem Recht vereinbar ist.

Bitte hilf mit !!! Fordere „deinen“ Kommunalpolitiker, Stadtratsfraktion und Bürgermeister auf, es den beherzt handelnden Städten gleich zu tun und bitte sie, sich auch für ein kommunales Verbot in deiner Stadt einzusetzen. Eine Übersicht über die Städte und Länder mit Zirkus-Wildtierverbot findest du auf PETA.de/VerbotWildtiereImZirkus.

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4 Responses

  1. DocMarten

    An welche Stelle innerhalb einer Kommune  muss man sich denn da wenden. Direkt an den Stadtrat?